In eigener Sache - Kurznachrichten // Monitor: Mittelmeer/Massengrab der EU - Keine Seenotrettung im Mittelmeer - das Ende der Humanität? // Dazu der Pouya-Blog: Angeklagt ist die EU! ... und die europäische Gesellschaft und Kommentare zum Video // Monitor: Europas Politik - Afrikas Elend

Kurznachrichten 

In eigener Sache:
Liebe Leserinnen und Leser, aufgrund der Fülle interessanter Artikel, die wir tagtäglich erhalten, haben wir uns entschlossen, den Blog-Artikel etwas umzugestalten. Zu Beginn wird es, wie gestern bereits stehen umgesetzt, einige Kurznachrichten mit Bild, Titel und kurzem Einführungstext geben. Bisher konnten wir pro Blog-Artikel etwa drei bis fünf Artikel präsentieren. Jetzt können wir euch mit etwa sieben bis zehn Artikeln versorgen.
Wir hoffen, es findet eure Zustimmung. Übrigens verzeichnet der Blog mittlerweile über 800000 Klicks. Dafür wollen wir uns bei euch bedanken.


Frankreich nimmt die ersten Migranten des Rettungsschiffs "Lifeline" auf.
Ein Regierungssprecher sagte in Valletta, eine Gruppe von 52 Flüchtlingen habe Malta verlassen. Insgesamt haben sich neun Länder bereit erklärt, einige der insgesamt rund 230 Migranten aufzunehmen. Frankreich hat einige der Flüchtlinge des Schiffs "Lifeline" (Bild) aufgenommen. (AFP / Matthew Mirabelli)


Bayern macht bei den Abschiebungen kurzen Prozess. Im letzten Abschiebeflieger saß ein integrierter 27-jähriger Afghane mit einem Ausbildungsvertrag. Er ist kein Einzelfall. Wie der Bayerische Flüchtlingsrat mitteilt, gehe die Bayerische Staatsregierung mittlerweile „besonders rigide“ vor.  Abschiebegefängnis (Symbolbild) Foto: Michael Schick.


Sind reiche nördliche Länder verantwortlich für die Armut auf der südlichen Erdhalbkugel? Eine Ausstellung in Bremen veranschaulicht eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen der Ausbeutung der Meere und dem Schicksal der Küstenbewohner imSüden. Von Dieter Sell / Frau an der Küste © Judith Altrogge

Trotz Personalmangels: Ausgebildete Migranten abgeschoben
Am Sonntag erst sagt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), er wolle gezielt Kräfte aus dem Ausland für die Pflege anwerben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagt: "Ausländer, die als Pfleger arbeiten wollen, sollten für ein halbes Jahr nach Deutschland kommen dürfen."
Trotz Personalmangels: Ausgebildete Migranten abgeschoben


 27. Mai 1939. Der Dampfer St. Louis in der Bucht von Havanna. Am Bord befinden sich 937 Flüchtlinge, fast alle deutsche Juden. Sie fliehen vor dem Nazi-Regime. Erst verweigert Kuba dem Schiff die Einfahrt, dann die USA. Eine Geschichte, die an Rettungsschiffe im Mittelmeer erinnert. Die St. Louis vor der Buch von Havanna/Kuba © Wikipedia, Public Domain, Link


Joanne Liu, in einer eindringlichen Videobotschaft macht sie nun auf Menschenrechtsverletzungen in libyschen Internierungslagern aufmerksam. Sie gibt Regierungen von EU-Ländern eine Mitverantwortung am Leiden der internierten Flüchtlinge, Asylsuchenden und Migranten. / Standfoto aus dem erschütternden Video.

Monitor vom 05.07.2018
Mittelmeer/Massengrab der EU

Keine Seenotrettung im Mittelmeer - das Ende der Humanität?

Während in Deutschland und Europa über die Flüchtlingspolitik gestritten wird, eskaliert die Situation auf dem Mittelmeer. Allein im Juni sind dort 629 Flüchtlinge ertrunken - während Rettungsschiffe von privaten Hilfsorganisationen beschlagnahmt oder festgesetzt wurden.

 Standfoto aus dem Monitor-Video (ARD, vom 05.07.2018) / Das Foto wurde vom Pouya-Blog hinzufefügt.
Während in Deutschland und Europa über die Flüchtlingspolitik gestritten wird, eskaliert die Situation auf dem Mittelmeer. Allein im Juni sind dort 629 Flüchtlinge ertrunken - während Rettungsschiffe von privaten Hilfsorganisationen beschlagnahmt oder festgesetzt wurden. Zum ersten Mal seit Beginn der Rettungsmaßnahmen ist diese Woche keines dieser Schiffe mehr im zentralen Mittelmeer unterwegs.

Die EU plant derweil die Aufrüstung libyscher Küstenwachen-Milizen und sog. "Ausschiffungsplattformen", um Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Menschenrechtsorganisationen sprechen vom Ende der Humanität.
 Autor/-in: Nikolaus Steiner, Andreas Spinrath

Standfoto aus dem Monitor-Video (ARD, vom 05.07.2018) / Das Foto wurde vom Pouya-Blog hinzugefügt.


Hier der Link zum Monitor-Video (ARD) vom 05.07.2018 >>>
Keine Seenotrettung im Mittelmeer - das Ende der Humanität? / Monitor vom 05.07.2018


   
Am Sonntag erst sagt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), er wolle gezielt Kräfte aus dem Ausland für die Pflege anwerben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagt: "Ausländer, die als Pfleger arbeiten wollen, sollten für ein halbes Jahr nach Deutschland kommen dürfen."
Dazu der Pouya-Blog:
Horst Berndt, Juli 2018

 Angeklagt ist die EU!
... und die europäische Gesellschaft

Mein Kommentar aus Facebook vom 05.07.2018 (Aus der Fanclub-Gruppe  Die Anstalt Fanclub)

"Nun wissen wir also sehr genau, wie sich diese EU verhält. Und dabei macht auch Deutschland mit, nicht nur Seehofer, sondern die gesamte Regierung gehört umgehend strafrechtlich verfolgt. Hier werden die Menschenrechte EXTREM mit Füßen getreten. Die europäische Gesellschaft hat jeden Grund auf die Straße zu gehen.

Welche Bürgerinnen und Bürger wollen schon zu einer Verbrecherbande gehören, die hilfsbedürftigen Menschen einfach nicht aus akuter Lebensgefahr rettet. Ich jedenfalls nicht. Daher werde ich/wir auch alles dafür tun, damit wenigstens dieses Video und auch die Einzelvideos der Sendung größtmögliche Verbreitung erfahren."


Auf der Monitor-Facebook-Seite gibt es ja nach den Sendungen auch immer sehr viele Kommentare zu lesen. Hier eine kleine Auswahl daraus.

Kommentare zum Video auf der Facebook-Seite von Monitor

Fritz G. Also, wenn man hier so die haarsträubenden Kommentare der professionellen Gutmenschen und notorischen Sozialromantiker liest, dann könnte einem Angst und Bange werden, denn für diese linken agent provocateurs, oder viel besser Betonköpfe, welche die Begriffe Toleranz, Menschenrechte und Demokratie permanent im Munde führen, scheinen diese Begriffe eine reine Einbahnstraße darzustellen, welche nur in eine, nämlich die linke Richtung befahren werden kann. Wenn sich dann juemand erfrecht, eine eigene politische, aber nicht strammlinke Meinung zu vertreten, dann saust sofort die Antifa-Keule dieser selbsternannten Gutmenschen und Moralwächter auf einen herab, um ihn zu Boden zu strecken.
Am Mittwoch erst titelte die AZ: "Diese Minister packen das Pflege-Problem an." Endlich soll etwas geschehen, nachdem seit Jahren zu wenig Fachpersonal für die Patienten in Seniorenheimen und Krankenhäusern da ist.
Am Mittwoch erst titelte die AZ: "Diese Minister packen das Pflege-Problem an." Endlich soll etwas geschehen, nachdem seit Jahren zu wenig Fachpersonal für die Patienten in Seniorenheimen und Krankenhäusern da ist.
Am Mittwoch erst titelte die AZ: "Diese Minister packen das Pflege-Problem an." Endlich soll etwas geschehen, nachdem seit Jahren zu wenig Fachpersonal für die Patienten in Seniorenheimen und Krankenhäusern da ist.

Friz G. Dieser "Bericht" , bzw. dieses Machwerk ist doch eine einzige Werbesendung für die beamteten bzw. für die selbsternannten Schlepper und voll von Lügen, Halbwahrheiten und Behauptungen; ein Kniefall vor der Schlepper- und Asylindustrie und dazu noch vom Deutschen Staatsfernsehen produziert, wahrscheinlich unter kräftiger Mithilfe der Frau Halali, welche ja bekannt ist für ihre notorisch ultralinksideologische Positionierung.


München: Pflegehelfern droht die Abschiebung
N-Alexia D.G. Verdammt nochmal, Leute, wo sind wir denn hin gekommen?Das sind Menschen wie wir,die haben Kinder,die sie lieben,wie wir. Nur dass wir durch den absoluten Zufall unserer Geburt hier leben und nicht abwägen müssen,ob 50% Überlebenschance auf dem Meer besser sind als 0 da wo sie jetzt sind. Ich frage mich immer,was das für Menschen sind,die so wenig Mitgefühl und so wenig Empathie haben,dass sie diese Bilder sehen können und sich nicht im besten Sinne mit-menschlich fühlen und verhalten. In Europa scheinen mittlerweile die,denen es selbst am schlechtesten geht,die meiste Integrität zu zeigen,denn bitte,ganz ehrlich,ich will's nochmal wissen:was genau haben wir grade weniger als vor der Flüchtlingskrise? Was????..ich glaube nicht,dass es viele Leute gibt,die nicht für entschiedene und schnelle Abschiebung von den absolut nicht integrier-willigen oder den (tatsächlich wenigen) ernsthaft straffällig gewordenen und Asyl-Betrügern sind,denn natürlich gibt es die und wir müssen entschiedener und klarer werden,was das angeht. Aber diese Menschen auf dem Wasser,die da ihre toten Kinder aus dem Meer tragen, sind es wahrscheinlich nicht-das sind verzweifelte Menschen,die erstmal Hilfe brauchen und es gebietet jedes aufgeklärte (!) Menschsein und meinetwegen auch jede Religion der Welt, diese Hilfe zu geben. Punkt

Max C. Ich bin echt schockiert, was hier abgeht. Wie viel Angst muss in den Köpfen der Leute sein, um bei diesen Bildern zu schreiben „gut so“. Die Helfer als Schlepper zu bezeichnen, zu schreiben, dass da ja nur Männer auf den Booten sind und keine Frauen und Kinder! Und das legitimiert das Ertrinken? Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich kotzen möchte bei diesen armseligen, rassistischen Kommentaren. Wenn sie im Mittelmeer ertrinken, können sie keine Frauen mehr vergewaltigen.. bestechende Logik!! Ich hab wirklich Angst um die Zukunft dieses Landes. Dies liegt aber nicht an der Flüchtlingsflut sondern an der rechten Welle, die in Europa Einzug hält.

Am Mittwoch erst titelte die AZ: "Diese Minister packen das Pflege-Problem an." Endlich soll etwas geschehen, nachdem seit Jahren zu wenig Fachpersonal für die Patienten in Seniorenheimen und Krankenhäusern da ist.
Monitor vom 05.07.2018
Europas Politik - Afrikas Elend


Europas Flüchtlingspolitik kennt zurzeit vor allem ein Ziel: Abschottung. Mit der Bekämpfung von Fluchtursachen hat die gegenwärtige Politik in Afrika wenig zu tun. Stattdessen rüsten Europas Regierungen auch Sicherheitskräfte korrupter Regierungen weiter auf, um die Grenzen dicht zu machen. Deshalb nehmen viele Flüchtlinge mittlerweile immer größere Risiken in Kauf, um Europa zu erreichen. MONITOR war in Agadez im Niger unterwegs, dem Drehkreuz für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.
 Standfoto aus dem Monitor-Video / Das Foto wurde vom Pouya-Blog hinzugefügt.



 Die Würde aller Menschen ist unantastbar.
Universales Gesetz für den gesamten Erdkreis.

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