SPON - Angriffe auf Polizeiwachen - Mehrere Tote bei Selbstmordanschlägen in Kabul // Horst Berndt: Die fiktive Geschichte - Vier weitere Anschläge einer Terrorgruppe in Berlin // Deutschlandfunk: EU-Außengrenze - Wieder mehr Flüchtlinge in Griechenland und Spanien

Spiegel-Online vom 09.05.2018  
Angriffe auf Polizeiwachen

 Mehrere Tote bei Selbstmordanschlägen in Kabul

In zwei Vierteln der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Attentäter kurz hintereinander vier Bomben gezündet. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat die Taten für sich reklamiert.

Anschlagsort in Kabul
Gut eine Woche nach dem tödlichen Doppelanschlag in Kabul sind bei vier kurz aufeinanderfolgenden Selbstmordanschlägen in der afghanischen Hauptstadt mehrere Menschen getötet worden. Je nach Quelle variierte die Zahl der Todesopfer zwischen mindestens fünf und mindestens 13. Mehrere Menschen wurde außerdem verletzt, laut dem Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh, waren es 17.

Innenministeriumssprecher Nadschib Danisch sagte, zwei Selbstmordattentäter hätten sich vor einer Polizeiwache im Viertel Dascht-e Bartschi im Westen der Stadt in die Luft gesprengt. Zwei weitere Bomben wurden laut Danisch im zentralen Stadtteil Schar-e Naw in der Nähe des Haupteingangs zu einer Polizeiwache gezündet.

Wie im Fall des Doppelanschlags mit mindestens 25 Todesopfern vergangene Woche hat sich erneut die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" zu den Attentaten bekannt. Eine entsprechende Erklärung veröffentlichte die Terrororganisation über ihre Nachrichtenagentur Amaq.

Milizkämpfer schießen auf Polizeigebäude

In Dascht-e Bartschi lieferten sich laut Ministeriumssprecher Danisch weitere Kämpfer Gefechte mit afghanischen Spezialeinheiten. Das Viertel wird mehrheitlich von der ethnischen Minderheit der Hasaras bewohnt. Sie gehören überwiegend der schiitischen Konfession an.

Danisch teilte weiter mit, dass Milizkämpfer in Schar-e Naw nach den Explosionen auf das Polizeigebäude und andere Organisationen in der Nachbarschaft schossen. Das genaue Ziel des Angriffs war zunächst noch unklar.

In der Gegend befinden sich neben der Polizei unter anderem Gebäude der Afghanistan International Bank, der Telekommunikationsfirma Etisalat sowie verschiedene andere private Organisationen.
"Unsere Spezialeinheiten haben den Ort abgesperrt und versuchen, die Menschen zu retten, die sich in den Gebäuden verbarrikadiert haben", sagte der Ministeriumssprecher.
apr/dpa/Reuters/AFP

Hier der Link zum Artikel von Spiegel-Online vom 09.05.2018 >>>
Angriffe auf Polizeiwachen Mehrere Tote bei Selbstmordanschlägen in Kabul / Spiegel-Online vom 09.05.2018

 

Die fiktive Geschichte

Vier weitere Anschläge einer Terrorgruppe in Berlin

Bei vier Anschlägen in der Hauptstadt Berlin wurden insgesamt 15 Menschen getötet und 43 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Berliner Polizei im Einsatz

(fiktive Geschichte)

Nachdem in der letzten Woche bei mehreren Anschlägen in den Bezirken Steglitz, Lichtenberg und Zehlendorf insgesamt 45 Menschen ums Leben kamen, darunter 12 Kinder einer Schulklasse, fanden am 09.05.2018 vier weitere Selbstmordanschläge statt mit vielen Toten und Verletzten.

(fiktive Geschichte)
Obwohl die Lage in der Hauptstadt katastrophal ist und die Menschen sich kaum noch auf die Straße trauen und beten, dass ihre Kinder heil von der Schule wieder heimkommen und die Sicheitskräfte total überfordert sind, wird trotzdem von Afghanistan weiterhin in Richtung Berlin per Abschiebeflug abgeschoben.
Zusätzlich schiebt auch Pakistan tausende deutsche Flüchtlinge in Richtung Berlin ab. Damit wird das Chaos in der deutschen Hauptstadt immer größer. Nach dem verheerenden Anschlag auf dem Alexanderplatz mit über 220 Toten und über 100 Verletzten im November 2017 kehrt einfach keine Ruhe mehr ein.

(fiktive Geschichte)

Dass die Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran immer noch die Menschenrechte mit Füßen treten und deutsche Flüchtlinge weiterhin gnadenlos in den Krieg abschieben kann man wohl nicht mehr verstehen.
Horst Berndt, Kabul 2018 (fiktive Geschichte) 


Deutschlandfunk vom 08.05.2018 
EU-Außengrenze
Wieder mehr Flüchtlinge in Griechenland und Spanien
Einige Orte in Südeuropa verzeichnen wieder steigende Flüchtlingszahlen, etwa in Griechenland und in Spanien. Dabei weiten sich besonders in Spanien die Zuwanderungsrouten aus. Die EU reagiert - und stockt Budget und Personal der europäischen Grenzschutzagentur Frontex auf.

Von Karin Bensch-Nadebusch
Die Überfahrt von Marokko nach Spanien ist etwa 40 Kilometer lang - nun weitet sich die Route auch auf die Atlantikküste um Cádiz aus (dpa / Lena Klimkeit)
 
 Die Sonne scheint, es ist warm. Im Frühling steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Flüchtlinge, die sich auf den Weg nach Europa machen. Auch, wenn insgesamt deutlich weniger Migranten kommen als noch vor Jahren, gibt es einige Orte, an denen der Zustrom wieder steigt. Zum Beispiel in Griechenland.
Seit einigen Wochen sind 17 Prozent mehr Menschen aus der Türkei auf den griechischen Inseln angekommen, sagte Fabrice Leggeri, der Direktor der EU-Außengrenzschutzagentur Frontex, in einem Zeitungsinterview. 
Grund dafür ist, dass aus dem Iran, dem Irak und aus Syrien wieder mehr Migranten in der Türkei ankommen. Auf den griechischen Inseln sind Klagen zu hören, dass Mitarbeiter fehlen, die die Asylanträge bearbeiten.

 

Über den Grenzfluss Evros

Auch über den Grenzfluss Evros kommen seit einiger Zeit wieder deutlich mehr Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland. 
Immer wieder ertrinken Menschen bei der Überfahrt über den breiten Fluss, weil die kleinen Schlauchboote überladen sind und kentern.
 An der griechisch-türkischen Landgrenze werden hunderte Migranten in Polizeigewahrsam festgehalten. Viele müssten neben den Zellen auf dem Boden schlafen, und es gebe für mehr als 500 Menschen nur einen Arzt und vier Krankenschwestern, kritisiert das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. 
Es bezeichnet die Lage vor Ort als erbärmlich und fordert von den griechischen Behörden, mehr Personal für die Registrierung der Menschen und eine bessere Unterbringung, vor allem für unbegleitete Flüchtlingskinder. 

Mittelmeer bleibt Fluchtweg

Das Mittelmeer wird auch in diesem Jahr ein lebensgefährlicher Fluchtweg bleiben. Nach Angaben der Vereinten Nation kamen seit Jahresbeginn bereits gut 22.000 Migranten auf diesem Weg nach Europa. Etwa ein Fünftel von ihnen erreichte Spanien.
"Fast die Hälfte der irregulären Migranten, die jetzt in Spanien landen, kommen aus Marokko und auch aus Algerien. Die Gründe dafür sind Unruhen in Marokko und auch die wirtschaftliche Situation in Marokko. Die andere Hälfte kommt aus anderen afrikanischen Ländern, aus Westafrika."
Über 8.000 neue Mitarbeiter für Frontex

Sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri dem ARD-Studio Brüssel. Bei der etwa 40 Kilometer langen Überfahrt von Marokko nach Spanien kentern immer wieder Boote, Flüchtlinge ertrinken. 
Die spanische Polizei hatte vor kurzem 19 Männer festgenommen, denen Menschenschlepperei vorgeworfen wird. Sie sollen für die Fahrt über die Straße von Gibraltar Jet-Skiers oder kleine Schlauchboote benutzt und dafür rund 4.000 Euro verlangt haben. Mittlerweile hat sich die Route in Südspanien ausgeweitet, sagt Frontex-Chef Leggeri.
"Früher war das auf der Seite des Mittelmeeres, aber nun hat es seit ein paar Monaten auch in der Gegend von Cádiz, an der spanischen Atlantikküste begonnen."
Trotz der EU-Türkei-Vereinbarung und der Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache suchen sich Flüchtlinge Wege, um nach Europa zu kommen. Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex soll mit dem neuen EU-Haushalt von jetzt 1.200 auf dann 10.000 Mitarbeiter aufgestockt werden und ein deutlich höheres Budget bekommen. 
In Zukunft soll also jedes Land immer weniger seinen heimischen Gartenzaun bewachen. Der Schutz der Außengrenzen soll Sache der EU werden.
Hier der Link zum Artikel vom Deutschlandfunk vom 08.05.2018 >>> 


Die Würde des Menschen
ist unantastbar.

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