Bitteres Schicksal - Zerrissen zwischen fremden Ländern - SZ vom 06.04.2018 // Dazu > Anm.d.Blog-Redaktion: Deutsche Schreibtischtäter ... // Integration: Milad Nuri über seine Flucht aus Afghanistan // Fachkräftemangel: Zuwanderung ist nötig - SZ vom 11.04.2018

Bitteres Schicksal 
 Zerrissen zwischen fremden Ländern

Einer syrischen Familie wird die Zusammenführung verweigert. Die Eltern dürften zu vier Kindern nach Deutschland "nachziehen", müssten aber drei Minderjährige in der Türkei zurücklassen. 
Von Felicitas Amler



Die syrische Familie wird von Ines Lobenstein (r.) betreut: Aziza (4.v.l.) und ihr Mann Hassan (2.v.r.) haben ein Baby und kümmern sich im eigenen Haushalt auch um Azizas Geschwister. (Foto: Hartmut Pöstges) 

----
Dazu >>>

Anm.d.Blog-Redaktion:
Deutsche Schreibtischtäter oder - wie zerstört man erfolgreich eine Familie, die Hilfe in Deutschland erhoffte.  

Um es mal klar zum Ausdruck zu bringen, die Schreibtischtäter in den deutschen Amtsstuben sind auch nur die willfährigen Handlanger der Politik. Dass es Order von "Oben" gegeben hat, dürfte wohl mehr als klar sein. Deutschland hat das Asylrecht längst pervertiert und die Handhabung des Familiennachzuges ist wohl der allerbeste Beweis, wie sehr menschenverachtend hier seitens der Regierung gehandelt wird.

Mit Horst Seehofer als Innenminister werden wir uns wohl eher auf weitere Verschärfungen gefasst machen müssen. 

 Horst Seehofer (CSU), Innenminister der Bundesrepublik Deutschland

Dies auch im Zusammenhang mit dem neuen PAG (Polizeiaufgabengesetz) in Bayern. Denken wir dabei auch an die neuen Inhaftierungszentren (Ankerzentren). Eine weitere Entrechtung der Hilfsbedürftigen und deren Abschreckung wird kommen. Bayern hat noch nicht fertig. Davon können wir wohl ausgehen.
Horst Berndt April ´18
----

Es fließen Tränen in diesem Gespräch über eine Flucht aus Syrien. Tränen der Trauer und Sehnsucht bei der zehnjährigen Esraa. Und Tränen der Erschütterung und Verzweiflung bei ihrem 28 Jahre alten Schwager Hassan. 

Die Kleine vermisst ihre Eltern, um die sich die Unterhaltung mit der Flüchtlingshelferin Ines Lobenstein und der ehrenamtlichen Vormundin Barbara von Bullion, einer Rechtsanwältin, gerade dreht. Keiner hat so recht darauf geachtet, als von Familiennachzug, subsidiären Schutzberechtigten, Fristen, Möglichkeiten und vor allem von Ablehnung und Hindernissen die Rede war. 

Aber Esraa spricht gut genug Deutsch und hat sehr wohl verstanden, dass es um ihre Eltern ging, die sie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr gesehen hat. Still und leise weint sie in sich hinein.

Hassan, der IT-Fachmann, der mit Esraas Schwester Aziza, 25, verheiratet ist, erzählt, warum sie alle im Herbst 2015 aus Aleppo geflohen sind. Er berichtet scheinbar nüchtern von Schüssen und Bomben, von Verletzten und Verstümmelten. Er habe Fotos, sagt er, die keine Zeitung drucken, kein Fernsehsender zeigen wolle. Dass er selbst Schussverletzungen hat, erzählt er nicht. Das tut Ines Lobenstein. Und sie spricht auch davon, dass der junge Mann Abend für Abend Angst habe einzuschlafen. Weil dann alle schrecklichen Bilder wieder auftauchten.
"Er hat von den Kriegserlebnissen ständig schlimme Träume. Er ist schwer traumatisiert." Hassan wischt sich verstohlen ein paar Tränen aus den Augen und verlässt schließlich wortlos das Zimmer.

Aziza und Hassan haben vor drei Monaten ihr erstes Kind bekommen, eine Tochter, entbunden in der Klinik Wolfratshausen. Sie haben sie Malak genannt - Engel.

Außer ihrem eigenen Kind leben zwei von Azizas Schwestern und zwei ihrer Brüder mit in der Sozialwohnung. Dass das junge Paar sich ihrer so annimmt, sei bemerkenswert, sagt Bullion:
"Es ist nicht einfach mit vier Kindern und einem eigenen. Man muss ihnen das hoch anrechnen."
Drei weitere minderjährige Geschwister von Aziza sind mit den Eltern noch in der Türkei. Ein Familiennachzug ist jetzt endlich möglich - teilweise. 

Nach derzeitiger Rechtslage dürfen die Eltern "nachziehen". Aber eben nur die Eltern. Nicht die anderen drei Minderjährigen in der Türkei. Eine Härtefallregelung wurde abgelehnt.   

Das Thema Familienzusammenführung hat in den Verhandlungen für eine Große Koalition in Berlin Raum eingenommen, und seit ein paar Tagen sind sogar wieder neue Ideen für eine restriktivere Handhabung im Gespräch. 

Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat sie aufgebracht. Die Rechtslage ist augenblicklich so, dass für Personen, denen subsidiärer Schutz erteilt worden ist, ein Familiennachzug ausgesetzt ist. Subsidiärer Schutz wird gewährt, wenn weder der Flüchtlingsschutz noch die Asylberechtigung greifen und dem Flüchtling im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht. 

Dazu zählen die Todesstrafe, Folter sowie unmenschliche oder erniedrigende Behandlung. Lediglich wer den Status eines Flüchtlings hat, kann in Deutschland Familie nachziehen lassen. Diesen Status hat Bullion für den 13-jährigen Ahmed vor Gericht erstritten. 

Eine weitere Klage auf denselben Status für die beiden Mädchen, Esraa, 10, und Sanaa, 11, liege seit vergangenem Sommer bei Gericht - unbeantwortet, berichtet Bullion.

Und nun müsste sie wiederum eine Klage anstreben: gegen die Entscheidung der Deutschen Botschaft in Istanbul, dass nur die Eltern nachziehen dürfen.
"Jeder, dem ich das erzähle, sagt: Das kann doch nicht sein", sagt Bullion. Kein Mensch könne sich vorstellen, warum es nicht als Härtefall angesehen werde, wenn Eltern, um zu einem Teil ihrer Kinder zu kommen, drei andere - minderjährige - zurücklassen müssten.
Die Situation scheint den Unterstützern umso willkürlicher, als eine vollständige Familienzusammenführung ohne Weiteres möglich gewesen wäre, wenn der Vater von vornherein allein nach Deutschland geflohen und hier als Flüchtling anerkannt worden wäre. Aber so strategisch und überlegt geht eine Flucht eben oft nicht vor sich. 

Lobenstein zitiert deutsche Politiker, die einen eingeschränkten Familiennachzug damit begründen, es bestünde die Gefahr eines "Zuzugs ins Sozialsystem". Die Flüchtlingshelferin hält das Beispiel der syrischen Familie dagegen. Die habe materiell durchaus in guten Verhältnissen gelebt: eine kleine Schuhfabrik, ein eigenes Haus in der Stadt, eins auf dem Land.
"Die hatten ihr Auskommen, denen ging es gut. Niemals wären sie auf die Idee gekommen, wegen des Sozialsystems nach Deutschland zu gehen", sagt Lobenstein. Hassan schaltet sich ein: "Wir hatten ein gutes Leben in Syrien." Es sei ihnen nicht um Geld gegangen: "Wir hatten keine Chance mehr." Er schildert die Ausweglosigkeit in Aleppo, sucht nach Worten, sagt schließlich, es habe nur eine Wahl gegeben: "Tot oder Terrorist."
Die Familie ist in die Türkei geflohen. Nur für einen Teil war dann noch Geld da, um mit einem Boot nach Griechenland überzusetzen und es von dort auf dem Landweg nach Deutschland zu schaffen. In der aufgewühlten Lage, die hier damals wegen der vielen Flüchtlinge herrschte, gelangten sie über Passau, Düsseldorf, Frankfurt schließlich nach München. Ihre ersten Unterkünfte fanden sie in Königsdorf, dann in Wolfratshausen - ein Jahr zu sechst in einem Raum. Und dennoch seien die Kinder zur Schule gegangen, sagt Lobenstein, und hätten in dieser Bedrängnis gelernt und Hausaufgaben gemacht.
Die Kinder hingegen, die noch in der Türkei sind, hätten keinerlei Chance, in die Schule zu gehen, erklärt Lobenstein: "Sie müssen mit arbeiten." Und sie seien schon nicht mehr in der Schule gewesen, seit in Syrien Krieg herrsche. "Sie haben keine Zukunft."
Hier der Link zum Artikel der SZ vom 06.04.2018 >>> 
Bitteres Schicksal - Zerrissen zwischen fremden Ländern / SZ vom 06.04.2018

---//---

Integration / Einzelfall

Milad Nuri über seine Flucht aus Afghanistan
BÜDINGEN/ALTENSTADT - Büdingen/Altenstadt. Milad Nuri war erst acht Jahre alt, als er mit seiner Familie Kandahar verließ. Obwohl der Vater dort eine Autowerkstatt besaß, sah er durch die politische Situation keine Zukunft für sich und seine Familie. Vier Jahre später knüpft Milad Nuri als Karosseriebauer an die Familientradition an und beginnt, seine eigene Familie zu gründen. Dem Kreis-Anzeiger erzählt der junge Mann seine Geschichte.

Von Oliver Potengowski


 Milad Nuri / Foto, Potengowski
"Wenn Du in Afghanistan über eine Straße läufst, weißt Du nie, ob Du stirbst",beschreibt Milad Nuri in drastischen Worten die Situation in der alten Heimat. "Wenn Du zu Hause weggehst, musst Du dich verabschieden, weil Du nicht weißt, ob Du wiederkommst."
Die Gefahr durch Bombenanschläge sei allgegenwärtig und nicht vorhersehbar.
Deshalb verließ seine Familie im Jahr 2003 die eigene Werkstatt und Afghanistan und begab sich auf die Reise in eine ungewisse, aber doch wenigstens sicherere Zukunft. 43 Jahre war sein Vater damals alt, als er beschloss, einen Neuanfang zu wagen. Zunächst fand er mit seiner Familie im Iran Zuflucht.
"Meine Oma hat im Iran gelebt, weil sie krank war", erzählt Milad Nuri, weshalb die Islamische Republik seiner Familie vertraut war.
Wer sich die Zeit für ein Gespräch mit ihm oder anderen Flüchtlingen nimmt, lernt Lebensverhältnisse kennen, die für Mitteleuropäer unvorstellbar sind.
"Wenn jemand krank war, mussten wir entweder nach Pakistan oder in den Iran."
In Afghanistan hat es nach der Taliban-Herrschaft keine funktionierende medizinische Versorgung gegeben.

Doch auch im Iran war die Familie nicht willkommen.
"Im Iran erkennt die Polizei, ob Du Afghane bist", erinnert sich Milad Nuri. "
"Die verhaften Dich und manchmal wirst Du auch geschlagen".
So setzte seine Familie die Flucht über die Türkei und Griechenland fort. Mit dem Schiff, dem Auto und manchmal auch zu Fuß sind sie unterwegs gewesen, bis sie schließlich im Winter 2009 Deutschland erreichten.

In Deutschland konnte Milad Nuri mit 14 Jahre endlich wieder eine Schule besuchen. Doch an der Limesschule in Altenstadt fiel es ihm schwer, dem Unterricht zu folgen.
"Die deutsche Sprache ist sehr schwierig", erklärt er. "Deutsch ist ganz anders, da muss ich immer nachdenken", erläutert er, dass allein schon die entgegengesetzte Schreibrichtung und die Grammatik Probleme machen.
 Vier Stunden hatte er täglich Deutschunterricht, den Rest des Tages besuchte er zusammen mit der Klasse den Fachunterricht.

Nach zwei Jahren hatte er so viel Deutsch gelernt, dass er erste Freundschaften knüpfen konnte. Dann besuchte er ein Internat in Hanau, wo er 2013 seinen Hauptschulabschluss machte.
"Ich habe als Kind bei meinem Vater Karosseriebau gelernt", erzählt Milad Nuri davon, dass er schon früh im Betrieb der Eltern mitgeholfen hat.
Deshalb wollte er nach der Schule diesen Beruf erlernen.
In Altenstadt fand er einen Ausbildungsplatz. 
"Hier waren so viele Werkzeuge, alles elektrisch. Wir haben bei meinem Vater immer mit der Hand gearbeitet", beschreibt er die Unterschiede.
In Kandahar hat man im Freien gearbeitet. Eine Halle oder auch nur ein Schutzdach hat es nicht gegeben. Schließlich ist es dort sehr warm.

Doch nicht nur die Arbeitsweise und Techniken musste er neu lernen. Zwar konnte er sich inzwischen gut auf Deutsch verständigen, doch die Fachbegriffe im Beruf verstand er oft nur schwer. Ohne zusätzlichen Unterricht hätte er die Ausbildung nicht geschafft, ist sich Milad Nuri sicher. Die praktische Prüfung ist kein Problem gewesen, die Theorie hingegen schon. Deshalb ist er vor allem einem Lehrer dankbar, der ihm zusätzlich zur Schule noch Unterricht erteilt und ihn auf die Gesellenprüfung vorbereitet hat.

Es war eine gute Entscheidung, dass sein Vater mit der Familie Afghanistan verlassen hat, ist Milad Nuri überzeugt. In Deutschland, erzählt er, ist er freundlich aufgenommen worden. Doch auch schmerzliche Erinnerungen gibt es.
"Wir haben so viel Familie in Afghanistan und Iran gehabt, die habe ich seit fast acht Jahren nicht mehr gesehen", bedauert er. "Mein Onkel, mein Opa, mein Cousin sind gestorben, ohne dass ich sie noch einmal gesehen habe." Bei seinen Worten spürt man, wie wichtig ihm die Familie ist.
Inzwischen arbeitet Milad Nuri in Frankfurt in der Niederlassung eines Autoherstellers als Karosseriebauer. Vor allem wegen der vielen neuen Autos mit neuer Technik macht ihm die Arbeit Spaß. Immer wieder gibt es Neues dazu zu lernen. Er hofft, dass er bald eine eigene Wohnung findet, und seine Freundin heiraten kann, um eine eigene Familie zu gründen.

Hier der Link zum Artikel vom Kreisanzeiger Altenstadt vom 15.04.2018 >>> 
Milad Nuri über seine Flucht aus Afghanistan / Kreis-Anzeiger Altenstadt v. 15.04.2018

---//---


Fachkräftemangel 
Zuwanderung ist nötig
Neue Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln zeigen den Beitrag von Zuwanderern zum Wirtschaftssystem.
Insbesondere Menschen vom Balkan, die schon länger hier sind, haben zu großen Teilen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Besonders bei den Fachkräften könnte Deutschland im kommenden Jahrzehnt auf Zuwanderung angewiesen sein. 
 Von Alexander Hagelüken




Besonders Fachkräfte in Informatik, Technik und
Naturwissenschaft werden dringend gebraucht.
(Foto: dpa)

Was Zuwanderung angeht, ist Deutschland uneins. Auf der einen Seite steht die oft emotionale Ablehnung, die sich seit dem Flüchtlingsstrom 2015 wieder deutlich artikuliert. Auf der anderen Seite stehen die rational argumentierten Mahnungen, eine schrumpfende Bevölkerung brauche dringend neue Arbeitskräfte - und ebenso Einzahler in die Sozialkassen. Eine neue Untersuchung liefert jetzt Argumente dafür, die Sache differenziert zu betrachten.

Demnach arbeiten mehr Zuwanderer von außerhalb der EU, als manche Deutsche vermuten. 
Das gilt besonders für Menschen aus dem Balkan, die nicht im Zentrum der aktuellen Flüchtlingsdebatte stehen, aber in jener der Neunzigerjahre standen. So haben mehr als zwei Drittel der hier lebenden Albaner einen sozialversicherten Arbeitsplatz, wie aus einer Studie des IW Köln hervorgeht. Bei Bosniern sind es fast 60 Prozent, bei Serben mehr als und bei Mazedoniern fast die Hälfte. Das sind markant höhere Anteile als bei Afghanen, Irakern und Syrern (gut zehn bis 20 Prozent).

Deutschland ist auf Zuwanderer von außerhalb der EU angewiesen

Das Beispiel der gut 200 000 Beschäftigten vom Balkan zeigt, dass die Integration in den Arbeitsmarkt offenbar leichter fällt, wenn Deutschland schon einige Zeit Zielort für Zuwanderer ist. Das spricht dafür, Geduld mit den aktuell aus humanitären Gründen Geflüchteten zu haben, deren Ausbildung oft nicht genau zu den deutschen Traditionen passt.

Von den aus dem Balkan Zugewanderten arbeiten heute annähernd so viele wie von den Ausländern aus EU-Staaten, die schon länger als Stütze des deutschen Arbeitsmarkts gelten. In den vergangenen fünf Jahren nahm die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten in Deutschland um fast drei Millionen zu, wovon fast die Hälfte Ausländer waren, davon zwei Drittel aus der EU.

IW-Forscher Wido Geis gibt zu bedenken, dass Deutschland auf längere Sicht auf Zuwanderer von außerhalb der EU angewiesen ist. 
Nach dem Ende der Eurokrise kommen nicht mehr so viele Arbeitnehmer aus einstigen Krisenstaaten. Und der Geburtenschwund in anderen EU-Staaten begrenzt das Wanderungspotenzial zusätzlich. 
Gleichzeitig lässt sich absehen, dass das Arbeitskräftepotenzial der Deutschen stark zurückgeht, sobald im nächsten Jahrzehnt die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969 in Rente gehen.

Suche nach Informatikern und Naturwissenschaftlern

Einen Schub bekam die Zuwanderung aus dem Balkan 2015, als alle Tätigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt erlaubt wurden. Trotz der Beschäftigungserfolge will Forscher Geis diesen Schritt aber nicht als Blaupause dafür nehmen, wie die Zuwanderungspolitik künftig zu gestalten ist. Denn 30 bis 40 Prozent von ihnen üben Helferjobs aus, die in der digitalen Ära eher weniger werden dürften - und die wohl von ungelernten Deutschen und Kriegsflüchtlingen abgedeckt werden können.

Großen Bedarf dürfte es dagegen an Fachkräften geben, nach Absolventen aus dem Gesundheitsbereich und nach Informatikern, Technikern und Naturwissenschaftlern. Geis schlägt vor, gezielt Zuwanderer mit den entsprechenden Grundqualifikationen zu gewinnen, sie dann in Deutschland im Betrieb oder einer Hochschule auszubilden und dann zum Bleiben zu bewegen. Wie das gehen könnte, zeigt das Beispiel der 35 000 hier arbeitenden Chinesen: Die meisten haben in Deutschland studiert, 90 Prozent sind Experten, Spezialisten oder Fachkräfte. Ähnlich hoch sind die Anteile bei Indern und Amerikanern.


Hier der Link zum Artikel der SZ vom 11.04.2018 >>> 
Fachkräftemangel / Zuwanderung ist nötig / SZ vom 11.04.2018


---//---

Die Würde aller Menschen ist unantastbar.
Universales Gesetz für den gesamten Erdkreis.

---//---

Kommentare