Afghanistan - Tote und Verletzte bei Explosion auf Basar - Merkur.de // Österreich - Asyl: 42 Prozent der Negativ-Bescheide revidiert - kurier.at // Pakistan und Afghanistan kündigen Plan für Frieden mit den Taliban an - derStandard.de

Afghanistan
 Tote und Verletzte bei
Explosion auf Bazar
Acht Tote und sieben Verletzte: Das ist die traurige Bilanz der Explosion auf einem Basar im Westen Afghanistan am Montagnachmittag. Die Hintergrunde des Anschlags sind noch unklar.
Bei einer Explosion auf einem Bazar in Afghanistan wurden acht Zivilisten getötet
© dpa / Rahmat Alizadah
Kabul - Bei einer Explosion auf einem großen Basar sind im Westen Afghanistans acht Zivilisten getötet und sieben weitere verletzt worden. 
Unter den Toten im Bezirk Shindand seien vier Kinder, sagte ein Sprecher der Provinzregierung von Herat am Montag. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Sprengsätze an einer dreirädrigen Rikscha angebracht und per Fernbedienung am Montagnachmittag gezündet worden.

Für die Explosion übernahm zunächst niemand die Verantwortung. Die Regierung in Kabul macht für solche Anschläge die radikalislamischen Taliban verantwortlich. Diese hatten von 1996 bis 2001 weite Teile Afghanistans kontrolliert und erobern mit Angriffen auf afghanische Sicherheitskräfte zunehmend wieder Gebiete.
 Der Bezirk Shindand in der Provinz Herat.
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Österreich 
Asyl: 42 Prozent der
Negativ-Bescheide revidiert

Parlamentarische Anfrage offenbart hohe Fehlerquote beim Asyl-Amt, Grüne vermuten politisches Kalkül. 

Schlamperei oder Druck von oben?

Bundesrat Stögmüller wollte in seiner Anfrage konkrete Gründe erfahren - von Asylanwälten werden ja häufig Übersetzungsfehler im Verfahren genannt. Dazu werde aber keine Statistik geführt, antwortet das Justizministerium. Nur so viel: Die Richter entscheiden inhaltlich, sie können Zeugen anhören, die Fluchtgeschichte anders beurteilen.
Das alleine könne die hohe Fehlerquote aber nicht erklären, sagt Bundesrat Stögmüller: „Entweder wird beim BFA schlampig gearbeitet oder es steckt politisches Kalkül dahinter, was ich eher glaube.“


Bundesrat David Stögmüller

Es könnte Druck auf die Beamten ausgeübt werden – nicht nur schneller zu arbeiten, sondern auch, mehr Negativ-Bescheide zu produzieren, vermutet Stögmüller.

Die Grünen überlegen jetzt, Innenminister Herbert Kickl im Bundesrat vorzuladen, um zu möglichen Missständen in seiner Asyl-Behörde Stellung zu nehmen.

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Asyl: 42 Prozent der Negativ-Bescheide revidiert / kurier.at vom 09.04.2018
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 Aufständische
Pakistan und Afghanistan kündigen Plan
für Frieden mit den Taliban an
Nach internationalem Druck wollen beide Länder einen "Aktionsplan" ausarbeiten.
Pakistan u. Afghanistan Nachbarn in der Region
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Kabul/Islamabad – Pakistan und Afghanistan wollen nach internationalem Druck einen gemeinsamen Plan für einen Frieden im Konflikt mit den aufständischen Taliban vorlegen. Der pakistanische Ministerpräsident Shahid Khaqan Abbasi und der afghanische Präsident Aschraf Ghani vereinbarten am Freitag in Kabul, dass ihre Sicherheitsberater dazu einen "Aktionsplan" ausarbeiten sollen, wie es in einer Erklärung hieß.

Shahid Khaqan Abbasi, Präsident von Pakistan
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Aschraf Ghani, Präsident von Afghanistan
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Es war der erste Besuch eines pakistanischen Ministerpräsidenten in Afghanistan seit knapp drei Jahren. Am Freitag blieb aber unklar, wie genau die radikalislamischen Taliban überzeugt werden sollen, sich an möglichen Friedensgesprächen zu beteiligen. Die Führung in Kabul, aber auch die US-Regierung werfen Pakistan vor, die Taliban in Afghanistan zu unterstützen. Die Taliban kontrollieren Militärangaben zufolge mittlerweile wieder mehr als 14 Prozent des Landes, 30 Prozent seien umkämpft. Die US-Regierung hatte in den vergangenen Monaten den Druck auf Pakistan stark erhöht und unter anderem eine Milliarde Dollar (rund 816 Millionen Euro) an Hilfsgeldern gestrichen.


Angeblicher Luftangriff

Begleitet wurde der Besuch von Berichten über einen angeblichen Luftangriff auf pakistanische Extremisten, die sich in der afghanischen Grenzprovinz Kunar aufhalten sollen. Nach Angaben der Provinzregierung warf das pakistanische Militär am Mittwoch mehrere Bomben ab. Pakistanische Sicherheitskreise wiesen diese Berichte zurück.

In Ost- und Nordafghanistan haben Taliban nach offiziellen Angaben viele Schulen geschlossen. 
Allein in einem Bezirk der Ostprovinz Logar, Tscharch, seien derzeit 30 Schulen zu, bestätigte am Freitag Provinzsprecher Salim Saleh. Damit hätten allein in Tscharch mehr als 11.000 Kinder, darunter mehr als 2000 Mädchen, keinen Zugang zu Bildung mehr. 
Stammesältere verhandelten seit Tagen mit den Taliban über die Wiedereröffnung, sagte Saleh. Die geschlossenen Schulen sind eine Reaktion auf die Tötung eines hohen Talibankommandanten sowie fünf seiner Kämpfer durch Regierung am vergangenen Samstag.


Schulschließungen
Berichte über anhaltende Schulschließungen durch die Taliban kommen aber auch aus dem nordafghanischen Kunduz, wo bis 2013 noch die deutsche Bundeswehr stationiert war. Nach einem Bericht von Radio Free Europe soll dort fast die Hälfte der mehr als 500 Schulen nicht funktionsfähig sein. Nach Angaben der Provinzratsmitglieder Sajed Asadullah Sadat und Ghulam Rabbani Rabbani haben die Taliban Schulen in den von ihnen kontrollierten Gebieten geschlossen, weil sie die Einführung eines neuen Gehaltsystems verhindern wollen.
 (APA, 6.4.2018)
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Die Würde aller Menschen ist unantastbar.
Universales Gesetz für den gesamten Erdkreis.
Die Fahne für den gesamten Erdkreis
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