Save the Children - Sieben Jahre Krieg in Syrien - Hier werden Kinder beschützt! // Afghanistan - Taliban nehmen Polizeistation ein - mehrere Tote


Rhein-Sieg-Kreis Stadtrat lehnt Abschiebung nach Afghanistan ab – Quelle: https://www.rundschau-online.de/29835578 ©2018
Rhein-Sieg-Kreis Stadtrat lehnt Abschiebung nach Afghanistan ab – Quelle: https://www.rundschau-online.de/29835578 ©2018
Save the Children
Sieben Jahre Krieg in Syrien
Rena*, Tareq*, Alaa*, Radwan*, Malik*, Zein*, Kamal*, Rula*, Reem*, Yousef*, Leila* und Rabab* – sie alle sind genau so alt wie der Krieg, der seit sieben Jahren in ihrem Heimatland Syrien herrscht. Mittlerweile leben sie in Zaatari, einem der weltweit größten Flüchtlingslager im Norden von Jordanien. Sie gehören zu den vielen tausenden syrischen Kindern, die dank Ihrer Spenden in einen Kindergarten von Save the Children gehen konnten und mittlerweile die Schule besuchen.

 Alaa (7 Jahre)
 "Ich kann mich nicht an Syrien erinnern. Hier in Jordanien geht es mir gut. Ich gehe gerne in die Schule und helfe meiner Mutter. Meine Oma lebt auch hier. Wir haben Tauben, aber keinen Garten."
 Tareq (7 Jahre)
 "Ich wurde hier in Jordanien geboren und weiß nichts über Syrien. Wenn ich groß bin, möchte ich Zahnarzt werden, dann könnte ich alle Zahnlöcher meiner Familie füllen. Ich war noch nie außerhalb des Flüchtlingscamps."
 Leila (7 Jahre) 
"Früher haben wir auf einem schönen Bauernhof gelebt mit vielen Rosen, aber mein Vater hat dort zu wenig Geld verdient. Darum mussten wir hierher in das Camp ziehen. Ich mag die Lehrer sehr. Mein Lieblingsfach ist Mathematik."
 Malik (7 Jahre)
"An unsere Flucht kann ich mich nicht erinnern. Füher bin ich hier in den Kindergarten gegangen, jetzt gehe ich in die Schule. Das macht mich glücklich. Wenn ich frei habe, spiele ich am liebsten Fußball."



Unsere Arbeit im Zaatari Flüchtlingslager

Wir sind seit Eröffnung des Flüchtlingslagers 2012 vor Ort im Einsatz. Mehr als 4.500 Kinder besuchen dort jede Woche den Kindergarten von Save the Children. 

Dort helfen wir ihnen, ihre Lernfähigkeit auszubauen und sich auf die Schule vorzubereiten. Viele Kinder in Zaatari mussten miterleben, wie Freunde oder Familienmitglieder in Syrien unter den Trümmern ihrer Häuser begraben wurden. 

Ihre Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. Ihnen wurden Essen, Medikamente und lebenswichtige Hilfe verweigert. In unseren Schutz- und Spielräumen können sich die Kinder treffen, miteinander spielen und sich austauschen. Wir helfen ihnen dabei, mit den schlimmen Erfahrungen umzugehen. 

Save the Children im Einsatz für syrische Kinder

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen helfen wir Familien in Syrien und den Nachbarländern mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung, psychosozialer Betreuung sowie Unterkünften. Zudem sind wir in den Bereichen Schutz und Bildung für Kinder aktiv.

Seit Beginn des Konflikts konnten wir mehr als 2,4 Millionen syrische Kinder mit unseren Nothilfemaßnahmen erreichen. Mit Ihrer Hilfe können wir noch viel mehr tun. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für syrische Kinder mit Ihrer Spende.


JETZT SPENDEN!

IBAN: DE92100205000003292912
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: Syrien-Nothilfe

*Alle Namen zum Schutz der Kinder geändert.
Alle Bilder: © Chris de Bode / Save the Children

Hier der Link zum Artikel von Save the Children >>>  
Sieben Jahre Krieg in Syrien / Save the Children

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Afghanistan

Taliban nehmen Polizeistation ein.

Mehrere Tote.

Bei einem Vorstoß mit 300 Kämpfern haben die Taliban im Westen Afghanistans ein Bezirkszentrum erobert: Es gibt Berichte über mindestens zehn tote Polizisten, 15 Sicherheitskräfte gelten als vermisst. (Bericht vom 12.03.2018)



US-Soldaten in Afghanistan (Archivbild)
In der schwer umkämpften westafghanischen Provinz Farah haben die radikalislamischen Taliban offenbar mehrere Menschen getötet und Gebäude eines Bezirkszentrums besetzt. Laut einem Sprecher des Provinzrats hätten gegen Mitternacht 300 Mitglieder der Taliban angegriffen. 15 Sicherheitskräfte seien demnach "verschwunden". Der Sender 1TV berichtet von mindestens zehn toten Polizisten.

Zwei weitere Provinzratsmitglieder sagten, dass es derzeit schwere Gefechte um die örtliche Armeebasis gebe. Dort seien 60 bis 70 Soldaten stationiert, die um Luftunterstützung gebeten hätten. Verstärkung komme auch aus der Provinzhauptstadt, aber erst am Nachmittag.

Farah gehört zu den am schwersten umkämpften Provinzen in Afghanistan. Erst Freitagnacht waren in einem anderen Bezirk mindestens 18 Sicherheitskräfte getötet worden.

Die Taliban kontrollieren oder beeinflussen nach Angaben des afghanischen Militärs heute mehr als *14 Prozent des Landes. Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hatte den Taliban vor knapp zwei Wochen ein umfassendes Friedensangebot gemacht. Die haben bisher offiziell nicht reagiert und ihre Angriffe fortgesetzt.
mho/dpa 
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Anm.d.Blog-Redaktion:

*14 Prozent des Landes
Die angegebene Prozentzahl darf stark angezweifelt werden. Andere Organisationen, (wir berichteten), schreiben von deutlich mehr Fläche in Afghanistan, die von den Taliban und anderen Gruppierungen beherrscht werden. Zudem macht sich der IS derzeit in Afghanistan breit. War-Lord-Banden besetzen zudem in einigen Bezirken bestimmte Gebiete und üben dort ihre Macht aus.

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Hier der Link zum Artikel von Spiegel Online vom 12.03.2018 >>>  
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Deutsches Grundgesetz.

Save the Children!

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Stadtrat lehnt Abschiebung nach Afghanistan ab – Quelle: https://www.rundschau-online.de/29835578 ©2018
Rhein-Sieg-Kreis Stadtrat lehnt Abschiebung nach Afghanistan ab – Quelle: https://www.rundschau-online.de/29835578 ©2018

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