Rechtsextreme wollen Vormundschaft für Flüchtlinge übernehmen - der deutsche Kinderschutzbund warnt // Dazu > ... Perfider gehts wohl nicht mehr // CSU-Vorsitzender Seehofer fordert langfristig konsequentere Abschiebepraxis nach Afghanistan. // Fehlerhafte Asylentscheidungen aufgrund politischer Vorgaben

Hamburg

 Rechtsextreme wollen Vormundschaft für Flüchtlinge übernehmen

Im Internet rufen Rechtsextreme dazu auf, sich als Vormund für minderjährige Migranten zu bewerben. Aber nicht, um ihnen zu helfen.

 Der deutsche Kinderschutzbund warnt

In Hamburg hat der Kinderschutzbund die Justiz vor Anfragen Rechtsextremer gewarnt, die eine Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge übernehmen wollen. Das bestätigte ein Sprecher der Sozialbehörde.

Aktivisten der rechtsextremen Identitären Bewegung hatten im Internet dazu aufgerufen, über diese Aufgabe nachzudenken, um mit den Migranten "über vorhandene falsche Erwartungen an ihr Gastland" und eine Zusammenführung mit der Familie in ihrer Heimat zu reden.

Demnach haben sich Aktivisten des Hamburger Ablegers bereits beraten lassen und planen Schulungen zu dem Thema. Ein Sprecher des Verfassungsschutzes bestätigte einen entsprechenden Internetbeitrag - allerdings nicht, ob es wirklich bereits Beratungstermine gegeben hat.

Der Kinderschutzbund wies darauf hin, dass wegen des Rückgangs der Flüchtlingszahlen derzeit nur wenige Vormünder benötigt würden.

Vor fünf Jahren trat die Identitäre Bewegung erstmals in Deutschland in Erscheinung. Sie nutzt vor allem das Internet als Plattform, um ihre Ideen zu verbreiten. Dort inszeniert sie sich als junge nationale Bewegung - eine Mischung aus Burschenschaftler und Hipster. Seit diesem Jahr beobachtet auch der Verfassungsschutz die Gruppe. Der Dienst geht von bis zu 300 Mitgliedern in ganz Deutschland aus.

Zuerst hatte das Onlineportal "Vice" über das Thema berichtet.

mho/dpa
Hier der Link zum Artikel von Spiegel-Online vom 15.01.2018 >>>

Dazu >> 

Der Artikel der Identitären der im Spiegel-Online Artikel angesprochen ist - perfider geht es wohl nicht mehr

Dieser Artikel ist an Zynismus wohl nicht mehr zu überbieten. Hier muß unsere Gesellschaft sehr aufpassen. Diese Methoden der Rechtsextremen sollte der Verfassungsschutz eindeutig im Auge haben. Hier gehts auch um Kinder und wir haben die Pflicht diese Hilfsbedürftigen nicht in die Fänge dieser Leute gelangen zu lassen.
Horst Berndt Jan.´18

Hier der Link zum Artikel der Identitären zum Thema >>>

Ein kleiner Absatz aus dem Artikel >>> 


Jetzt Flüchtlingsvormund werden!
Es ist erst wenige Tage her, dass die politisch gewollte Masseneinwanderung in unser Land mit der 15-jährigen Mia ein weiteres Todesopfer gefunden hat. Schon kurz nach ihrer Ermordung geisterten die ersten Fotos des angeblich gleichaltrigen Abdul D. durch Medien und Internet. Er soll es gewesen sein, der Mia mit einem Küchenmesser in einem Drogeriemarkt im pfälzischen Kandel grausam erstochen hat. Doch bereits ein erster oberflächlicher Blick auf die Bilder verrät, dass es sich bei Abdul D. mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr um einen Teenager handelt. Vielmehr dürfte er deutlich über zwanzig Jahre alt sein.

Ähnlich verhielt es sich bei dem Mord an der Freiburger Studentin Maria Ladenburger. Auch hier war der Täter ein Afghane, der bei seiner Einreise angegeben hatte, erst 16 Jahre alt zu sein. In dem noch laufenden Strafprozess stellten Rechtsmediziner jedoch fest, dass er vermutlich mindestens Mitte 20 ist.
Immer wieder behaupten selbst ernannte Flüchtlinge bei ihrer Registrierung in Deutschland noch minderjährig zu sein. Überprüft wird dies von den deutschen Behörden nur selten. Selbst dann nicht, wenn sich an ihren Schläfen bereits die ersten grauen Haare zeigen.  usw. ...

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Seehofer fordert konsequentere Abschiebung nach Afghanistan


Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer fordert langfristig eine konsequentere Praxis bei Abschiebungen nach Afghanistan.
"So kann es nicht bleiben"Seehofer fordert konsequentere Abschiebung nach Afghanistan

Horst Seehofer

"Im Augenblick schieben wir nur Straftäter und Gefährder nach Afghanistan ab", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Langfristig müssen wir da wieder zum normalen Vollzug kommen. Da ist der deutsche Rechtsstaat noch zu lasch", fügte er hinzu. Die Abschiebungspraxis in Deutschland sei ein Kernproblem der Migrationspolitik. Deshalb lege die CSU so großen Wert auf die Begrenzung der Zuwanderung. "Wer einmal hier ist, ist nur sehr schwer wieder abzuschieben. So kann es nicht bleiben. Das gilt überall in Deutschland, auch für Bayern", sagte Seehofer.

Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil sich in dem Land die Sicherheitslage im vergangenem Jahr weiter drastisch verschlechtert hat. Die radikalislamischen Taliban kontrollieren oder beeinflussen laut internationalen und afghanischen Militärs wieder rund 13 Prozent des Landes und kämpfen um weitere 30 Prozent. Außerdem wächst trotz starken Gegenwinds ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Insgesamt hatte Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten 155 Männer in acht Abschiebeflügen nach Afghanistan zurückbringen lassen.
Hier der Link zur Nachricht vom focus vom 17.01.2018 >>> 

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Fehlerhafte Asylentscheidungen aufgrund politischer Vorgaben
„Die hohe Erfolgsquote von Klagen gegen Asylbescheide wirft ein düsteres Licht auf die Qualität der Entscheidungen. Es ist offensichtlich, dass die politisch gewollte Abschreckung von Schutzsuchenden haufenweise Fehlentscheidungen im BAMF hervorruft. Damit wird sehenden Auges in Kauf genommen, dass Schutzsuchende aufgrund solcher Bescheide in Krieg, Folter und Verfolgung abgeschoben werden“, kommentiert die Innenpolitikerin der Fraktion DIE LINKE

Veröffentlicht am 15. Januar 2018 von Ulla Jelpke 


Ulla Jelpke > Die Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur Asylstatistik. Daraus geht hervor, dass 44,2% der Klagen gegen Bescheide des BAMF erfolgreich verlaufen. Jelpke weiter:

„In den Gerichten stapeln sich die Akten, unter anderem, weil afghanische Asylsuchende mit dem falschen Hinweis auf angeblich sichere Gebiete reihenweise abgelehnt werden und weil syrischen Flüchtlingen mehrheitlich der Familiennachzug verweigert werden soll. Den betroffenen Flüchtlingen wird dadurch der benötigte Schutz und die Sicherheit versagt. 

Das ist eine flüchtlingsfeindliche und überdies völlig unsinnige Politik. Statt infolge des Falls Franco A. in etwa 150.000 vorgezogenen Fällen positive Asylbescheide zu überprüfen, sollte das BAMF dringlich seine ablehnenden Bescheide noch einmal unter die Lupe nehmen – das könnte die überforderten Gerichte mehr als alles andere schnell und effektiv entlasten“.

Die Kleine Anfrage kann unter Folgendem Link abgerufen werden: 1900385 Asylstatistik Q3 2017

Hier der Link zum Artikel von Ulla Jelpke (DIE LINKE) vom 15.01.2018 >>> 

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Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Deutsches Grundgesetz. 
 "Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sind Helden des Alltags"
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