Afghanistan: Angriff auf Luxushotel in Kabul - Dazu >> DEMONTAGE! Menschenrechte - Grundgesetz außer Kraft? // Bundespolizei beklagt fehlendes Personal für Abschiebungen - keine Freiwillige für die Flüge

Afghanistan

 Angriff auf Luxushotel in Kabul

In Kabul hat es einen Angriff auf das Hotel Intercontinental gegeben. Vier Angreifer drangen in das afghanische Fünf-Sterne-Hotel ein und schossen nach Medienberichten auf Gäste.

Intercontinental Hotel Siege Still Ongoing Three Hours After Gunmen Storm Building

Vier Unbekannte haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul das Fünf-Sterne-Hotel Intercontinental angegriffen und nach Medienberichten auf Gäste geschossen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte: "Ein Terrorangriff auf das Hotel Intercontinental ist im Gang, Sicherheitskräfte haben die Gegend abgesperrt."

Die Männer seien um kurz nach 21.00 Uhr (Ortszeit) in das Hotel eingedrungen, so der Sprecher. Sie hätten in der Küche Feuer gelegt und sich im vierten und fünften Stückwerk verschanzt. Bisher habe man nur Schusswechsel, aber nicht die Detonation von Sprengstoffwesten gehört. Spezialkräfte seien vor Ort.

Der Sender Tolo TV schrieb auf Twitter unter Berufung auf ungenannte Polizeiquellen, die Angreifer hätten mindestens 15 Menschen getötet oder verletzt, andere seien als Geiseln genommen worden. Wie viele Gäste in dem Hotel sind, blieb zunächst unklar. Auch zu ihrer Nationalität gab es noch keine Angaben.

Konferenz von Computerexperten im Hotel

Der Sender 1TV meldete, im Hotel habe an dem Tag eine Konferenz von afghanischen Computerexperten stattgefunden. Rund hundert Menschen hätten teilgenommen, offenbar auch Regierungsbeamte.

Das 1969 gebaute Intercontinental ist eines der führenden Hotels von Kabul. Es liegt auf einer Anhöhe über der Stadt, zu seinen Gästen zählen vor allem Ausländer und Regierungsvertreter.
Das Luxushotel Intercontinental in Kabul wurde 2011 von Taliban angegriffen.
2011 war das Hotel Interkontinental in Kabul von einem Terrorkommando der Taliban angegriffen worden. Damals wurden zehn Menschen getötet. Erst nach stundenlangen Gefechten konnte die NATO-Schutztruppe ISAF den Angriff der Taliban niederschlagen.

Allein die Hauptstadt Kabul hat im vergangenen Jahr mehr als 20 große Anschläge mit Hunderten Toten und Verletzten hinter sich. Die meisten hatten entweder die radikalislamischen Taliban oder die Terrormiliz "islamischer Staat" für sich reklamiert. 
Hier der Link zum Artikel von tagesschau.de von der ARD vom 20.01.2018 >>>  

Dazu >>  
DEMONTAGE! 
Menschenrechte - 
Grundgesetz außer Kraft?
Am 23.01.2018 wird es wieder einen Deportationsflug geben. Diesmal ab Düsseldorf  
Polizeibeamte weigern sich, die Flüge zu begleiten, keine Freiwilligen, die sich in die lebensgefährliche Situation bringen wollen obwohl die Beamten nach erfolgter Deportation nach Kabul sofort den Rückflug antreten sollen.  
Jeder weiß, dass Kabul mittlerweile eine der gefährlichsten Hauptstädte der Welt ist. Da können wir die gut bewaffneten Polizisten sehr gut verstehen, wenn sie sich solchen Gefahren für Leib und Leben nicht aussetzen wollen. 
Selbst der Flughafen wurde schon mit Raketen beschossen. Jetzt wurde gerade (siehe Bericht) ein großes Hotel in Kabul  angegriffen und wieder gab es viele Tote und Verletzte. 
Und dorthin wird weiterhin von Deutschland aus abgeschoben, weil es in Afghanistan sichere Zonen geben soll. Die permanenten Menschenrechtsverletzungen der Bundesrepublik Deutschland sollten vor dem europäischen Gerichtshof landen. Das alles hat mit der Erhaltung, dem Schutz der Würde von Menschen überhaupt nichts mehr zu tun. 
Wir können nur dazu aufrufen, gegen diese perfiden Praktiken unseres Staates aufs Schärfste zu protestieren. Wir wollen hier zudem daran erinnern, was zum Schutz der Familie im Grundgesetz verankert ist.  
ARTIKEL 6 GG 
 

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Dieser Artikel ist derzeit eindeutig ausgehebelt. Man fragt sich unwillkürlich ob unsere Politiker nicht lesen können. Der Absatz (1) kann eindeutiger nicht sein. 
Wenn wir nur die hier bei uns im Blog beschriebenen Fälle von schwerwiegenden Rechtsverletzungen durch den Staat aufführen wollten, wäre die Auflistung schon erheblich. Wenn man nur die auch hier präsentierten Fälle von diversen Rechtsanwälten/Innen heranzieht, die eindeutig belegen, wie hier Rechtsbrüche begangen wurden/werden, dann hat die Gemeinschaft die Pflicht gegen den Staat vorzugehen. 
"Wo bleibt denn da der Aufstand", diese Worte von Claus von Wagner (deutscher Kabarettist / DIE ANSTALT), will man dabei den Deutschen zurufen. 
Wir haben ein Grundgesetz, was klar und deutlich in der Aussage ist, es wird gerade direkt vor unseren Augen durch den eigenen Staat demontiert. 
Horst Berndt Jan.´18 
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Bundespolizei beklagt fehlendes Personal für Abschiebungen
Für den bevorstehenden Flug am 23.01.2018 ab Düsseldorf hatten sich mit 35 Vollzugsbeamten deutlich zu wenige Freiwillige gemeldet. Mit dem Flugzeug sollen 80 Afghanen zurückgebracht werden, 19 von ihnen direkt aus der Abschiebehaft. 
Bund und Länder wollen trotz der sich verschärfenden Sicherheitslage in Afghanistan am Dienstag, 23. Januar, wieder abgelehnte Asylbewerber nach Kabul abschieben. Die Bundespolizei jedoch berichtet von personellen Problemen. Sie habe zunehmend Schwierigkeiten, genügend Personal für die Abschiebungen zu bekommen, insbesondere nach Afghanistan, berichtet der „Spiegel“.

Für den Flug am Dienstag etwa hatten sich mit 35 Vollzugsbeamten deutlich zu wenige Freiwillige gemeldet. Mit dem in Düsseldorf startenden Flugzeug sollen 80 Afghanen zurückgebracht werden, 19 von ihnen direkt aus der Abschiebehaft.

Wie das Magazin weiter berichtet, gibt es in der Bundespolizei nur rund 800 speziell für Abschiebungen ausgebildete Beamte, an vielen Dienststellen herrsche Personalnot. Die Aufgabe sei zudem psychisch und körperlich belastend. In Kabul müssten die Polizisten nach dem anstrengenden Flug ohne Waffe und Funkgerät die Maschine bis zum Rückflug bewachen – mit Westen, die sie als deutsche Polizisten deutlich erkennbar machten.
Der Chef der Beobachtungsstelle für Abschiebungen am Kabuler Flughafen, Fausurrahman Chadam, bestätigte am Mittwoch, die Ankunft eines Fluges aus Deutschland sei für den Morgen des 24. Januar geplant. 

Bisher 155 Männer in ihr Heimatland zurückgebracht

Unter den Abzuschiebenden sind Menschen aus Bayern und Baden-Württemberg, sagte ein Mitarbeiter der Organisation Pro Asyl. Der Chef des Bayerischen Flüchtlingsrats, Stephan Dünnwald, sagte: „Aus Bayern sind uns aktuell vier Kandidaten bekannt.“ Dünnwald rechnet bis Dienstag mit mindestens 15 Passagieren aus Bayern.
 
Hier der Link zum Artikel von Welt vom 20.01.2018 >>> 
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