Afghanistan - Nichts Neues (SZ) - Ja, nur jeden Tag landesweit Anschläge, alles wie immer! // Das Gewöhnen ist ein schleichendes Gift ... von Horst Berndt

Afghanistan
 Nichts Neues 
Terroranschläge, Gefechte, die Nato stockt unter Führung der USA ihre Truppen auf, Luftangriffe mit zivilen Toten, Unsicherheit in vielen Regionen, Islamisten massakrieren Dorfbewohner, die sich ihnen widersetzen
(Foto: Mohammad Ismail/Reuters)

Nichts Neues in Afghanistan im Jahr drei nach Abzug der meisten westlichen Kampftruppen 2014. 
Die von der Nato, auch fast tausend Bundeswehrsoldaten, beratenen und ausgebildeten Regierungstruppen schlagen sich mancherorts besser als erwartet; anderswo wären sie ohne Hilfe durch US-Luftangriffe längst den wiedererstarkten Taliban erlegen.
 Das ist das Land, das angeblich sicher genug ist, um Flüchtlinge aus Deutschland abzuschieben. 
Im Mai, nach einem Sprengstoffanschlag mit etwa 150 Toten nahe der deutschen Botschaft in Kabul, überdenkt die Bundesregierung diese Position, fürs Erste.
Hier der Link zum Artikel der SZ vom 24.11.2017 >>> 
Dazu >> 
Das Gewöhnen ist ein schleichendes Gift. Danach kommt nur noch das Ignorieren - besonders in der uns heiligen Weihnachtszeit - es hat einfach friedlich zu sein! 
Die SZ titelt im Artikel "Afghanistan - Nichts Neues" 
Im Artikel wird durchaus klar, wie es im Kern gemeint ist. 
Kinder bringen sich nach dem Anschlag am Morgen in Sicherheit. Foto: AFP

Wir können über diesen Wahnsinn fast im Tagesrhythmus berichten. Bis zu ARD/ZDF schaffen es diese, sich permanent wiederholenden, Meldungen aus Afghanistan so gut wie gar nicht mehr.

Wir haben uns doch schon längst an diese Bilder gewöhnt, die uns täglich via Medien aller Art erreichen. Wenn in Afghanistan die deutsche Botschaft angegriffen wird, dann ist das ein Ereignis, was uns noch maximal drei Tage beschäftigt. Wenn in Afghanistan afghanische Menschen ermordet werden, in die Luft gesprengt werden, dann kommt das mittlerweile so gut wie gar nicht mehr in unseren Medien vor. Das ist dann ggf. noch eine 20-sekündige Sprachmeldung im Nachrichtenblock bei ARD und ZDF wert.
Unsere Regierung will uns Afghanistan als durchaus sicheres Land verkaufen, was natürlich mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat. Wenn wir es genau betrachten, werden wir von der eigenen Regierung eindeutig belogen. Es wird die Realität einfach ausgeblendet - ignoriert. Der Beamtenapparat ist der handelnde Arm der Politik, dort hat die Ignoranz, wenn es um die Realität in Afghanistan geht, längst schleichend Einzug gehalten. 

Das es noch Gerichte in Deutschland gibt, die dem Treiben nicht so einfach zuschauen und sich der Problematik im Sinne des geltenden Rechts stellen, ist ein gutes Zeichen. Da müssen Abgeschobene wieder zurückgeholt werden, weil unser Staat und unsere Politik-Beamte, einfach sehenden Auges Entscheidungen treffen, die gegen jedes geltende Recht verstoßen - HAUPSACHE WEG - ist da das Motto.

Da dürfen sich die Regierenden nicht wundern, wenn unser Land immer öfter als Bananenrepublik bezeichnet wird. Es werden Menschenrechte mit Füßen getreten, das alles in einem Land, das sich rühmt ein hervorragendes Grundgesetz zu haben. 

Die Würde des Menschen ..... 

Es gibt zum Glück immer mehr Menschen im Land, die nicht politisch-taktisch denken und sich einfach nur menschenfreundlich verhalten. 

Weihnachten - darf NICHT gestört werden, also werden wir es, wie auch im letzten Jahr erleben, dass unsere Medien ab der Adventszeit einfach überhaupt keine Berichte mehr präsentieren, die unseren christlichen Frieden und die heilige Weihnachtszeit stören. Genau so wird's kommen. 

Wir werden auch im Dezember, und gerade im Dezember, darauf aufmerksam machen, wenn wieder durch Anschläge in Afghanistan Menschen zerfetzt werden. DAS ist sicher, im Gegensatz zu Afghanistan. 
Horst Berndt Nov. ´17

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Afghanistan ist nirgendwo sicher!
Kabul nach einen Anschlag

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