TOLOnews (übersetzt von Katja Thiel) 24 afghanische Sicherheitskräfte während eines 4 Tage langen Gefechts getötet // TOLOnews - Sicherheitskräfte drängen die Taliban aus dem Seyagerd Fandoquestan Tal zurück // Dr. Thomas Nowotny - Ein klarer Kurs für Jamaica

24 Afghan Forces Killed in Urzugan In Four-Day Battle
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24 afghanische Sicherheitskräfte während eines 4 Tage langen Gefechts getötet

Der Artikel wurde von der Bloggerin Katja Thiel übersetzt. Wir werden weiterhin über Anschläge und schwere Kämpfe im Kriegsgebiet Afghanistan berichten, speziell dann, wenn unsere anderen Medien dies nicht für so sehr wichtig erachten, aus welchen Gründen auch immer. Daher kann es auch in der Zukunft Übersetzungen aus den zuverlässigen TOLOnews hier im Blog geben. Zuerst könnt Ihr die Übersetzung von Katja Thiel lesen, dann noch die Original-Nachricht von TOLOnews, zum Vergleich.

TOLOnews aus Afghanistan / Logo 

Übersetzung von Katja Thiel

Katja Thiel (05.10.2017)
24 afghanische Sicherheitskräfte während eines 4 Tage langen Gefechts getötet

Mindestens 24 afghanische Sicherheitskräfte wurden während der letzten 4 Tage bei Konflikten in der Provinz von Zentral Uruzgan getötet, wie örtliche Beamte am Donnerstag bestätigten.

Die Auseinandersetzungen begannen vor 4 Tagen in dem Chora Bezirk der Provinz, so sagte die Offiziellen, wobei sie hinzufügten, dass18 Soldaten der Armee und 6 Polizisten getötet wurden.


Fast 30 aufständische Taliban wurden auch bei den Gefechten getötet, sagten Offizielle, wobei sie hinzufügten, das " einige Teile des Bezirks in die Hände der Taliban gefallen waren, aber mit dem Eintreffen von Verstärkungen konnten wir sie wieder zurückerobern."


Mehr Details über das Gefecht lieferten die Beamten nicht. Die Taliban haben das Gefecht bestätigt.


Dazu >>> 


Hier der Originaltext aus den TOLOnews


24 Afghan Forces Killed in Urzugan In Four-Day Battle 
Uruzgan provincial officials said the area of Chora district has been retaken after the arrival of reinforcements. 
Chora district has been retaken after the arrival of reinforcements.

At least 24 Afghan security forces were killed in the past four days in clashes in central Uruzgan province, local officials confirmed on Thursday.The clashes started four days ago in Chora district of the province, officials said adding that 18 army soldiers and six policemen were killed.

“Nearly 30 Taliban insurgents were also killed in clashes,” officials said adding that “some parts of the district fell to the Taliban but with the arrival of reinforcements, we have re-taken the areas.”

The Ministry of Defense confirmed the battle but said at least 20 soldiers were killed in the fighting.

Defense Ministry spokesman Dawlat Waziri told reporters at a press briefing that the Taliban launched a coordinated attack on government forces’ outposts in Chora district in Uruzgan, where the reinforcements were sent but despite many efforts they could not save the forces.

“The government forces showed encouragement and they resisted but unfortunately some soldiers were martyred due to a high pressure from the enemy and as our (reinforcement) forces could not reach the area in time. The ministry of defense sends its condolences to their families and wish peace for their departed souls,” he said.

The Chief Executive Abdullah Abdullah meanwhile said at a gathering in Kabul that more attention should be paid to the families of security forces killed in battle.

“It is an honor to remember the sacrifices of the Afghan forces and we send our condolences to the families of those who died while defending their country,” he said.

Photographs meanwhile were posted of the fallen soldiers on social media platforms on Thursday – which drove home the fact that so many troops are losing their lives while fighting for their country.

“The problems inside government between leaders results in an inattention to the security forces who sacrifice their lives,” said Ahmad, a resident of Kabul.

“Our forces are sacrificing their lives every day. They are not receiving proper equipment, food and other assistance on the battlefield,” said Haroon Motarif, a civil society activist in Kabul.

Taliban has confirmed the clash.
Hier der Link zum Artikel der TOLOnews vom 05.10.2017 >>>

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TOLOnews vom 04.10.2017
Forces Push Back Taliban From Seyagerd’s Fandoqestan Valley
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Sicherheitskräfte drängen die Taliban aus dem Seyagerd Fandoquestan Tal zurück
 Übersetzung von Katja Thiel (05.10.2017)
 
 Afghan security forces have regained the key valley in Seyagerd district of northern Parwan province.
  
Katja Thiel (05.10.2017)

Afghanische Sicherheitskräfte haben das Haupttal im Seyagerd Distrikt, in der nördlichen Parwan Provinz zurückerobert.

Afghanische Sicherheitskräfte haben am Mittwoch wieder die Kontrolle über den Seyagerd Distrikt in der nördlichen Parwan Provinz , nachdem er Ende letzter Woche in die Hände der Taliban gefallen war.

Zaman Mamuzai, der Polizeichef der Provinz sagte, dass die Sicherheitskräfte am frühen Mittwochmorgen mit Hilfe der Luftwaffe eine Militäraktion gestartet haben.

"Die Taliban flohen aus der Gegend und zogen sich in die Wardak Provinz zurück. Die Sicherheitskräfte haben auch Autos und Waffen der Aufständischen in Beschlag genommen. Die Gegend ist jetzt unter der Kontrolle der Sicherheitskräfte," sagte Mamuzai und fügte hinzu, "dass zwei Sicherheitskräfte bei dem Einsatz verletzt worden waren."

Er lieferte jedoch keine weiteren Details über die Militäraktion noch zu Todesopfern unter den Aufständischen. Laut Offiziellen waren während der letzten 5 Tage über 2000 Menschen wegen der Gefechte aus dem Tal vertrieben worden.

Auch 2 Mädchen waren getötet und 7 weitere Zivilisten verletzt worden.

Die Taliban haben in einer Stellungsnahme den Bericht zurückgewiesen und behaupten, dass die Gegend nicht von den afghanischen Streitkräften zurückerobert wurde.
Dazu >>> 
 Hier der Originaltext aus den TOLOnews

Forces Push Back Taliban From Seyagerd’s Fandoqestan Valley 
  
The Afghan forces regained control of Fandoqestan valley of Seyagerd district of northern Parwan province early Wednesday after it collapsed to the Taliban late last week.

Zaman Mamuzai, provincial police chief said that the Afghan security forces launched a military operation early Wednesday with the support of the airforces.

“The Taliban fled the area and went to Wardak province. The forces have also seized vehicles and weapons from the insurgents. The forces now have control of the area,” Mamuzai said adding that “two security forces were wounded during the operation.”
 

However, he did not provide further details about the operation nor about casualties among the insurgents.

Over 2,000 people were displaced from the valley due to clashes in the past five days, according to officials.

Two girls were also killed and seven other civilians were wounded.

Taliban in a statement has rejected the report, claiming that the area has not been retaken by the Afghan forces.

Hier der Link zum Originalartikel der TOLOnews vom 04.10.2017 >>>

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Dr. Thomas Nowotny

Ein klarer Kurs für Jamaica

Dr. Thomas Nowotny 
   
4. Okt. 2017 — Liebe UnterstützerInnen,

Besser als Heribert Prantl (in einer Jamaica-Diskussion bei Anne Will mit dem amtsbekannten Integrationsverweigerer Markus Söder) kann man es nicht ausdrücken: 
"Die Abschiebehindernisse werden von Gesetzen bestimmt, nicht von Ihnen. Und die Art und Weise, wie Sie nach Afghanistan abschieben lassen, ist eine Sauerei und ist menschenrechtswidrig!" (Heribert Prantl (SZ) in der ARD, bei Anne Will,  am 01.10.2017, zu Markus Söder)

In Zeiten von Jamaica darf das nicht mehr passieren. Deshalb habe ich die Adressaten dieser Petition erweitert:

Kathrin Göring-Eckardt, Cem Özdemir (Bundesvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen) und Christian Lindner (Bundesvorsitzender FDP) sowie
Horst Seehofer (Vorsitzender CSU)

Der Petitionsbrief richtet sich jetzt auch an sie (sowie an die Bundeskanzlerin) und wurde um die folgende Passage ergänzt.

"Teil des zu schließenden Koalitionsvertrages soll folgende Regelung sein:

Abschiebungen in eine Region werden ausnahmslos zurückgestellt, solange diese von den Vereinten Nationen als Kriegs- und Krisengebiet im Sinne von Art. 15c der EU-Qualifikationsrichtlinie eingestuft wird."

Auch alle anderen Abschiebungen sind zu unterlassen, wenn sie gegen die Menschenrechte verstoßen! Pro Asyl dazu:

https://www.proasyl.de/news/fluechtlingsrechte-sind-menschenrechte-was-geschehen-muss/
Hier der Link zum Update der Petition von Dr. Thomas Nowotny 
(mit Link auf das Video aus der ARD-Sendung Anne Will vom 01.10.2017) >>> 
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Deutsches Grundgesetz.
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