Eine Geschichte aus Afghanistan - vielleicht können wir helfen...

Anm.d. Blog-Redaktion: 
Sofort nach der Vorab-Veröffentlichung in der FB-Gruppe 

>> Pouya ist willkommen / Unterstützergruppe <<

konnten wir mit Hilfe von Axel Schweiger (Partei >mut<) realisieren, dass eine Kontaktaufnahme zu Roman erfolgen wird. Vielen Dank für die spontane Unterstützung, lieber Axel Schweiger. 
(Stand 06.09.2017 / 06.20 Uhr) 

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Eine Geschichte aus Afghanistan - vielleicht können wir helfen meine lieben Mitstreiter!

Roman
Ich habe in letzter Zeit durch meine Tätigkeit im Blog immer wieder Kontakt zu Helfern und zu verzweifelten Menschen, vorwiegend aus Afghanistan. Mit Roman, so nenne ich ihn, habe ich über FB den Kontakt bekommen, dann hat er mir über meine e-mail-Adresse seine Geschichte geschickt mit Fotos, die ich hier aber lieber nicht zeigen werde. 

Er kann sich nicht so sehr gut ausdrücken in unserer Sprache, allerdings ist der Sinn der Sätze doch zu verstehen. Daher habe ich mich dazu entschlossen keine Textveränderungen vorzunehmen. 
  
Ich veröffentliche hier die Geschichte von Roman (Nachname ist uns bekannt), in der großen Hoffnung, dass er aus unserer tollen FB-Gruppe Hilfe bekommen kann. Ich würde mich natürlich auch in der Hilfe für Roman beteiligen, soweit dies in meiner Kraft steht. 
Ich habe die Geschichte von Roman Heute so erhalten, wie ihr sie hier jetzt lesen könnt. Ich habe ihm eine Mail geschickt weitere Fragen gestellt. Aus welchem Ort er in Afghanistan stammt und wo genau er sich derzeit in Deutschland aufhält. Auch würde ich gern ein Foto von ihm haben, wenn er es erlaubt, würde ich es gern veröffentlichen. Das Foto ist gerade angekommen und er stammt aus Kabul.

Wer von euch hier helfen kann, es wäre sehr schön, wenn wir es aus unserer Gruppe hinkriegen könnten, kann sich natürlich sofort melden, den entspr.,  Kontakt zu Roman würde ich dann herstellen können. 

Hier nun der Brief (Mail) von Roman

Guten Tag Herr Berndt
Ich bin der Roman (Nachname ist uns bekannt)
Ich komme aus Afghanistan
Ich bin seit 6 Jahre hier in Deutschland
Ich war in der schule bis 9 Klasse
Ich bin am 12.02.1993 geboren
Ich wollte ihnen mein Geschichte erzählen
Es tut mir leid wenn ich etwas falsch schreiben 


Grund nach Deutschland kommen ist unsere leben war im Gefahr
mein Vater und bruder sind getötet worden

Dann mein Mutter hat uns am 2009 nach Pakistan genommen
Dort wir hatten auch viele Probleme und Angst. Dann ich und mein Bruder am 2011 nach Deutschland gekommen. Am 30.juni.2016 die haben von Starnberg nach Afghanistan abgeschoben
(den Bruder)
Und von Kabul Afghanistan Taliban hat ihn fest genommen und mit genommen. Ich habe von mein Mutter verschreckt das mein Bruder St noch da bei mir für 2 Monaten. Aber Taliban hat ein Brief mit paar Bilder von mein Bruder hinter mein mutter Hause geschickt
Aber mein Schwester hat von Mama die Bilder uns Brief versteckt
Nach dem zwei Monaten mein Mama hat die Bilder gefunden und m September 2016 mein Mamas Herz stehen geblieben und gestorben. Wegen soviel Stress und Angst ich habe Depressionen bekommen und ich war für 3 Monaten in Haar krankenhaus München. Nach dem krankenhaus die haben mir gesagt du hast kein Platz mehr in Starnberg du musst wieder zu erste Aufnahme gehen. Ich bin dort gegangen und wieder ein neue Termin mir gegeben. Ich habe gefragt Wo sind meine Sachen das für 6 Jahre ich und mein Bruder für unsere Zimmer gekauft ? 


Und ich kann nicht im Container oder wieder mit andere Leuten im eine Zimmer bleiben weil mir nicht gut geht. Aber trotzdem sie haben mir ein Zimmer im Container mit noch ein man gegeben.


Bis jetzt ich habe nicht am Nacht im Container geschlafen.
Ich gehe immer am Nacht im Park oder irgendwo warme Platz dort sitze bis morgen früh.  Ich habe Ausbildung Platz gefunden aber sie haben mir gesagt das geht nicht weil ich kein Reisepass oder Aufenthalt habe. 


Ich habe Arbeit gefunden als Verkäufer und Kellner aber zentraleauslanderbehörde sagt muss ich warte. Aber wie lange das die sagen nicht. Und Arbeitgeber sagt ich kann nicht für 2 Monaten warten.


Ich habe niemand mehr in Afghanistan sonst ich wollte selbe sagen bitte das reicht ich bin krank geworden schick mir zurück nach Afghanistan. 
Aber ich habe niemand mehr.  Meine ganze Familie sind gestorben.
Und ich habe jede Zeit Angst das Polizei kommt und mich auch wie mein Bruder einfach nehmen.  Ich kann nicht schlafen. Ich habe 38 Kilo abgenommen. Ich nehme medikometen. Ich war ein sportliche junge. Ich keine Fehler gemacht.  Ich bin immer zur Schule gegangen und zum Sport.  Aber jetzt ich habe alles verloren. 
Mein Lächeln mein Gesundheit. Mein Ruhe.  Ich habe 4 mal versucht mich zu umbringen. 


Aber ich hatte auch kein Glück zu sterben. Manchmal ich denke das einfach mein Hals schneiden oder einfach vor dem Zug springen .Wie viele Schmerzen noch die geben mir. 
Ich habe gesagt dann bitte mich lassen nach andere Land gehen und meine Geschichte erzählen.  Aber niemand mich hört. 
Ich bin zu meine Anwältin Frau Seidler gegangen mit mein Bruders Bilder und Brief und gefragt können sie das alle öffentlich machen.
Sie hat gesagt ja ich mach. Aber sie hat nicht gemacht. 
Und sie wolltet mich auch das afghanische Pass bringen und mich auch zurück schicken. 
Wie sie mit mein Bruder gemacht hat. 
Mein Bruder hattet im deutsche schule Arbeit. 
Und sie hat gesagt bring mir deiner Afghanische Pass dann kriegst du alles. 
Aber das kostet 1500€ . Mein Bruder hat gesagt Okay machen sie das.  Ich gebe Ihnen das Geld. 
Aber wann mein Bruder seiner Pass gebracht hat
Sie hat gesagt bring das zum Ausländerbehörde in Starnberg
Ich habe schon ein Brief geschickt.  Du bekommst alles
Mein Bruder hat seiner Pass im Ausländerbehörde in Starnberg abgegeben.
Am andere Tag Frau Seidler hat ein Brief geschickt das ich mehr nicht für dich etwas machen kann. 
Du musst zurück nach Afghanistan.  Wir haben 1000 mal versucht mit sie zu Kontakt haben. Aber sie immer gesagt hat Sorry ich habe kein Zeit .
Dann nachdem 3 Monate sie hat mir auch die gleiche Brief geschickt das ich muss Pass bringen sonst ich kriege Probleme und ich muss für sie zahlen. 
Aber ich könnte nicht und ich hatte viele Angst.  Dann sie mir Brief geschickt hat. Das mein Asylverfahren ist abgelehnt ich kann nicht machen. 
Ich habe viele mal versucht mit sie zu reden wieso haben sie sowas gemacht. 
Aber sie hattet kein Zeit.  Ich bin echt kaputt.  Ich habe kein leben mehr. Ich immer hoffe mich das ich sterbe.  Besser als sowas leben
Ich habe mein weg und leben verloren. 
Mit freundlichen grüßen Roman (Nachname ist der Red. bekannt)  


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Die Würde des Menschen ist unantastbar. 



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