Zivilisten von Artilleriefeuer in Afghanistan getötet (darunter Kinder) // Dazu > Absurd und verlogen?



Zivilisten von Artilleriefeuer in Afghanistan getötet


Im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban und die IS-Terrormiliz geraten in Afghanistan immer wieder Zivilisten zwischen die Fronten. Die Zahl der zivilen Opfer ist nach UN-Angaben stark gestiegen.



Ein US-amerikanischer Militärhubschrauber in Kandahar. Die Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan nimmt angesichts der Schwäche der nationalen Armee im Kampf gegen die Taliban und den IS seit Monaten stark zu. Foto: Stringer/Archiv

Kabul.

Im Norden Afghanistans sind nach offiziellen Angaben 13 Zivilisten von Artilleriefeuer getötet worden, darunter zehn Kinder. 


Drei weitere wurden verletzt. Es gab aber unterschiedliche Versionen, vom wem die Mörsergranate stammte, die am Freitag ein Haus im Dawlatabad-Distrikt traf.

Während das Provinzratsmitglied Abdul Ahad Elbek sagte, die afghanischen Regierungstruppen hätten sie im Gefecht mit radikalislamischen Taliban abgefeuert, machte Polizeichef Naimatullah Tofan die Regierungsgegner dafür verantwortlich.

Die US-Streitkräfte in Afghanistan wiesen Berichte zurück, dass bei einem Luftschlag am Donnerstag im Osten des Landes Zivilisten getötet worden seien. Im Haska-Mena-Bezirk in der Provinz Nangarhar seien Kämpfer dabei beobachtet worden, wie sie Waffen in einen Kleinlastwagen verladen hätten, bevor dieser zerstört worden sei, teilte Armeesprecher Bob Purtiman mit. Der Lastwagen habe mitten in einem freien Feld gestanden, bei dem Luftangriff hätten unmöglich Zivilisten getroffen werden können.

Der Bezirks-Chef Sasolai Schinwari hatte dagegen am Freitag gesagt, bei dem Angriff seien elf Zivilisten, darunter vier Frauen und ein Kind, getötet worden. Das Provinzratsmitglied Sohrab Kaderi sprach sogar von 16 toten Zivilisten. „Das Gebiet steht unter der Kontrolle des Islamischen Staates, aber alle Getöteten waren Zivilisten, die das Gebiet verlassen wollten”, hatte er gesagt.

Die Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan nimmt angesichts der Schwäche der nationalen Armee im Kampf gegen die Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) seit Monaten stark zu. Gleichzeitig häufen sich zivile Opfer. 

Im Mitte Juli veröffentlichten Halbjahresbericht der Vereinten Nationen (UN) heißt es, die Zahl der bei Luftangriffen getöteten und verletzten Zivilisten sei im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016 um 43 Prozent gestiegen.

Hier der Link zum Artikel der Frankfurter Neue Presse v. 12.08.2017 >>> 

Dazu >>> 

Absurd und verlogen? 

Wer mag da noch von minimaler Sicherheit sprechen, wenn jeden Tag und auch immer in den unterschiedlichsten Bezirken von Afghanistan solche Berichte und Meldungen präsentiert werden? 

Wer ein solches Land dann als stellenweise sicher einstuft, sollte, bevor er so eine Einschätzung präsentiert, auch vorher eine Reise durchs ganze Land gemacht haben. Dies wäre mein ganz einfacher Vorschlag für all diese Politikerinnen und Politiker, die aus der sehr sicheren Warte hier in Deutschland solche absurden und sorry für die Wortwahl >verlogenen< Entscheidungen fällen. 

Man stelle sich mal vor, wir Deutschen müssten fliehen, weil es solche Zustände wie in Kabul (Hauptstadt von Afghanistan) gibt, wo die Politiker tatsächlich, schwer gepanzert ihre eigene Botschaft besuchen, nein, nicht zu Fuß - per Hubschrauber landen die Dipolmaten auf dem Dach der jeweiligen Botschaft. Das in einer Landeshauptstadt. Ich stelle hier mal frech die Frage >> WAS würden wir machen, wenn es so in Berlin oder München sein würde? 
Horst Berndt August ´17 

Bringt er den Afghanen hier die Schutzkleidung mit, damit er vom sicheren Afghanistan sprechen kann?

Oder ist das hier nur die normale Nationaltracht, die alle Afghanen tragen? 

Thomas de Maiziere, Innenminister


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Die Würde des Menschen, Herr de Maiziere, ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz. Sollte sich ein Innenminister in Deutschland nicht auch mal daran erinnern?


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