Update zu Shams Ahmadi- Ein sicheres Herkunftsland ? / Uschi Glas kritisiert CSU-Flüchtlingspolitik: "Dieses Gepolter war nicht auszuhalten"


Ein sicheres Herkunftsland? 

Der Titel der Dokumentation, die im März ´17 ausgestrahlt wurde, beinhaltet eine Frage. Nein, Afghanistan ist kein sicheres Land. Ohne die permanente Hilfe, die Shams aus Deutschland erhielt und erhält, wäre er längst unter die Räder gekommen. Der Passauer Pfarrer Klaus Peter Metzger versucht den Kontakt zu Shams aufrecht zu erhalten.    


Shams Ahmadi in Afghanistan (Doku von arte)




Wir berichteten am 05.07.2017 im Blog >>> 

Shams nach dem Unfall / Dies ist aktuell sein Zustand 


Klaus Peter Metzger / Pfarrer aus Passau  

Was können wir tun? Wir haben für Pouya auf sehr vielen Ebenen und mit sehr vielen Unterstützern sehr gut zusammengearbeitet. Viele von Euch werden sich sicherlich gut erinnern können. Mittlerweile haben wir auch noch mehr gute Kontakte zu einzelnen Journalistinnen/Journalisten und zu anderen Medien. Wir würden uns über Helfer freuen, die z.B. Briefe aufsetzen, die wir dann verschicken können und die natürlich auch hier im Blog veröffentlicht werden.

Einen Brief an Martin Schulz, an Eure Abgeordneten aus Eurer Region, mit dem Verlangen auf Antwort, an Frau Dr. Angela Merkel, an die Innenminister de Maiziere, Herrmann (Bayern), an passende Organisationen, an Künstler, an unsere Kabarettisten, auf deren Initiative, diese Seite/Blog ja erst entstanden ist. Ich werde den Kontakt zu Dr. Dietrich Krauss nutzen (DIE ANSTALT).

Als Beispiel sei der Brief an unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel erwähnt. Ein Brief, in dem wir uns für Ahmad Pouya einsetzten. Federführend verfasst von unserer Frau Juliane ... .

Hier der Link zum Brief an die Kanzlerin. Schaut euch die Erstunterzeichnerliste mal an! >>> 

OFFENER BRIEF AN BUNDESKANZLERIN DR. MERKEL

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Uschi Glas kritisiert CSU-Flüchtlingspolitik: "Dieses Gepolter war nicht auszuhalten"

Schauspielerin Uschi Glas hat nie ein Geheimnis aus ihrer politischen Heimat gemacht. Doch jetzt rechnet das einstige CSU-Schätzchen hart mit der CSU ab. Beim Thema Flüchtlingspolitik ist sie mit dem aktuellen Parteikurs so gar nicht einverstanden.

Uschi Glas  Schauspielerin und sozial engagiert 

Ihren Durchbruch feierte Uschi Glas mit freizügigen Filmen wie „Zur Sache, Schätzchen“ und „Der Lümmel von der ersten Bank“ und war Teil der 68er-Generation. Doch kurz darauf folgte ein politischer Sinnenwandel und die Schauspielerin wandte sich der CSU zu und machte aus ihrer konservativen Gesinnung auch nie ein Geheimnis. 

Doch mit dem aktuellen Kurs der Partei ist die 73-Jährige alles andere als zufrieden. Besonders scharf kritisiert sie die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge.

„Ich bin gegen eine Obergrenze für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten“, sagte die der „Bild“-Zeitung, „sie haben eine Recht darauf, aufgenommen zu werden.“ Im Sommer 2015 seien zwar Fehler gemacht worden, sagte sie im Gespräch mit der „Münchner Abendzeitung“, aber es sei eben auch eine schreckliche Notsituation gewesen.

„Das macht man nicht, das hat etwas mit Menschenwürde zu tun“

Mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Parteichef Horst Seehofer und dem bayerischen Finanzminister Markus Söder habe sie über das Thema auch intensiv diskutiert. „Da ging es mit den Argumenten hoch her“, sagte sie der Zeitung, „aber es gibt auch andere Dinge, die ich unmöglich finde, zum Beispiel das Betreuungsgeld für Mütter, die sogenannte Herdprämie.“


Glas favorisiert innerhalb der Partei den liberaleren Kurs der Merkel-Unterstützer und zeigt sich entsetzt über den Umgang Seehofers mit der Kanzlerin: „Dieses Gepolter war nicht auszuhalten. Das macht man nicht, das hat etwas mit Menschenwürde zu tun.“

„Ich bin für keine Partei Wahlkampfhelferin“

Jetzt nahm sie sogar an einer Wahlkampfveranstaltung der Münchner FDP teil, betonte aber: „Ich bin für keine Partei Wahlkampfhelferin. Ich bin ein freier Mensch, der seine Meinung äußern möchte.“ Sie sei von FDP-Politiker Thomas Sattelberger gefragt worden, ob sie an einem Bürgerdialog teilnehmen wolle. „Ich fand das okay und hätte es auch gemacht, wenn jemand von der SPD gefragt hätte“, sagte sie der „Abendzeitung“.

Ganz abtrünnig will sie der CSU jedoch nicht werden. „Es ist ja nicht alles schlecht, was die CSU gemacht hat. Ich komme aus einer Zeit, als Bayern noch Notstandsgebiet war, besonders meine Heimat Niederbayern. 

Wenn ich mir heute anschaue, wie dort alles prosperiert, dann ist das schon toll.“ Die Kombination auch christlich und sozial finde sie grundsätzlich gut. Aber in einer Demokratie müsse es auch erlaubt sein, eine andere Meinung zu haben. Bei der Bundestagswahl im September plant Glas „mit Erst- und Zweitstimme herumzujonglieren“.

Hier der Link zum Artikel von Focus-Online vom 21.07.2017 >>>

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz. 
... nach meiner Kenntnis gilt das - ab sofort! 

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