Neues von Shams: Die Bilder zeigen, was die Abschiebung von Passau nach Afghanistan angerichtet hat // Wir berichteten im Blog // Was wir tun können

Die Bilder zeigen, was die Abschiebung von Passau nach Afghanistan angerichtet hat.

Als kranker Mensch ist er in ein Land abgeschoben worden, in dem er durch den täglichen Terror und mangelnde Hilfen bis heute nicht bestehen kann.
Es lagen mehrere Atteste vor, aber die Behörden haben sie nicht ernst genommen!
Shams hätte niemals abgeschoben werden dürfen!

Shams Ahmadi in Deutschland 

Shams Ahmadi nach dem Unfall in Kabul
Ein Update zu Shams Ahmadi von 
Klaus Peter Metzger
Klaus Peter Metzger (Passau)
Die Bilder zeigen, was die Abschiebung von Passau nach Afghanistan angerichtet hat. 

Zwei Monate lag Shams nun in einem Kabuler Krankenhaus u.a. mit 2 gebochenen Rippen, einem gebrochenen Arm und einer doppelten Beinfraktur. 

Das letzte, was wir vor seinem Unfall von ihm hörten, war, dass seine durch einen überlebten Bombenanschlag langjährige Traumatisierung und Behinderung in den Wochen nach der Abschiebung unter den elenden und gefahrvollen Bedingungen in Afghanistan offensichtlich wieder zu einer starken Orientierungslosigkeit geführt hat. 

Zuletzt hatte er geschrieben: "Hallo Herr Peter, zur der Zeit ich bin in der Straße, weil ich habe mein Rat verloren, jeden Tag von diese Straße sitzen und andere Straße sitzen, und jeden Tag ich habe mein Rat mein Leben ich verloren, ich hab zu viele Kopfschmerzen und ich weiß es nicht wo bin ich und wo gehe ich."

In diesem Zustand am Rande der Strasse sitzend ist er dann offensichtlich von einem Auto erfasst und so schwer verletzt worden, dass er 2 Monate im Krankenhaus lag.

Als kranker Mensch ist er in ein Land abgeschoben worden, in dem er durch den täglichen Terror und mangelnde Hilfen bis heute nicht bestehen kann.

Es lagen mehrere Atteste vor, aber die Behörden haben sie nicht ernst genommen!
Shams hätte niemals abgeschoben werden dürfen!


Wie geht es jetzt weiter?

Shams ist nun wieder in seinem Zimmer, das er mit Hilfe von Spendenmittel von einem Bekannten gemietet hatte. Wir haben auch wieder regelmäßigen Kontakt zu ihm.

Wir hoffen, dass Shams rasch von seinen Verletzungen genesen kann, aber darüber hinaus bleibt seine Traumatisierung und Behinderung.

Dazu kommt die sich weiter verschärfende Sicherheitslage. Wir werden versuchen, ihn so gut es geht weiter zu unterstützen, Geldmittel, die von zahlreichen Spendern zusammengetragen wurden, sind dabei das eine, aber Shams braucht mehr. 

Er braucht medizinische und therapeutische Hilfe, er braucht, wenn er körperlich wieder genesen ist, Arbeit und Auskommen. Abdul Ghafoor mit seiner NGO AMASO vor Ort hat u.a. versprochen uns dabei zu helfen. 

Er wird ihn rasch besuchen.
Wir müssen zunächst abwarten, wie sich seine gesundheitliche Lage in der nächsten Zeit entwickelt.

Bei all dieser Ungewissheit hoffen wir als Helferkreis in Passau und viele, die Shams Schicksal begleiten sehr, dass Shams seinen Weg finden wird und wir ihn dabei unterstützen können.

Eines ist bei allem klar und das lehrt die Geschichte von Shams nochmal deutlicher: 

Diese Abschiebungen von Menschen in Terror, Krieg und Perspektivenlosigkeit aus unserem reichen Deutschland müssen aufhören, denn sie erniedrigen und zerstören Menschenleben!
Klaus Peter Metztger Juni ´17 

#HilfefuerShamsahmadi


Am 18.03.2017 berichteten wir auch hier im zweiten Teil des Artikels über Shams Ahmadi >>> 
Dieser Bericht stammt vom Pfarrer Klaus Peter Metzger, der sich um das Überleben von Shams mit anderen ehrenamtlichen Helfern kümmert.

Am 29.03.2017 berichteten wir über Shams Ahmadi >>> 
Darin enthalten ist eine SEHR empfehlenswerte arte-Doku vom 28.03.2017 
ABSCHIEBEN IN DEN TERROR / ÜBER POUYA UND SHAMS /ARTE-DOKU SCHONUNGSLOS! / Blog-Artikel vom 29.03.2017

Am 23.03.2017 berichteten wir über diese Hilfsaktion >>> 
MATTI WEIGL, LANDESSCHÜLERSPRECHER AUS PASSAU UNTERSTÜTZT SHAMS! / 23.03.2017

Am 22.03.2017 berichteten wir >>> 
Shams aktuell: Blog-Artikel // POUYA - DAUERHAFTES - BLEIBERECHT - JETZT! (22.03.2017)

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Was wir tun können!

Mehr Öffentlichkeit erzeugen. Wir haben für Pouya einige Briefe an Politikerinnen und Politiker geschrieben. Ich erinnere hier nur an den Brief an Frau Dr. Angela Merkel oder an Briefe an Joachim Herrmann (Innenminister von Bayern). 

Wir können mehrere Ebenen bedienen. Briefe an die entspr. Entscheider aus der Politik. Dann können wir unsere Verbindungen zu Medien nutzen. Regionalzeitungen sind immer bereit, solche Fälle zu präsentieren. Und - wir sollten Klaus Peter Metzger unterstützen, der ja als Helfer von Shams den besten Kontakt hat. 
Horst Berndt Juni ´17 

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz. 

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