MAMA, WENN DIE MICH ZURÜCKSCHICKEN, NEHME ICH MIR HIER IN DEUTSCHLAND DAS LEBEN. -- PFLEGEELTELTERN VERZWEIFELN AM DEUTSCHEN STAAT!

Susanne und Karl-Heinz Philipp sind jetzt Pflegeeltern für einen 17-jährigen Afghane

Meist leben sie in Heimen oder Wohngruppen, immer mehr junge Flüchtlinge finden aber auch einen Platz bei deutschen Pflegeeltern. Ein fränkisches Ehepaar hat sich dieser Herausforderung gestellt.

Ein Absatz aus dem Artikel von > Welt N24 vom 30.03.2016 >>> 
Hier der komplette Link zum Artikel >>> 



Susanne Philipp macht aus ihren anfänglichen Bedenken keinen Hehl: „Wir haben Neuland betreten. Das war ein stückweit ein Wagnis“. Trotzdem haben sie und ihr Ehemann Karl-Heinz den Schritt bis heute nicht bereut. Denn am Ende hatte die Überzeugung den Ausschlag gegeben: „Da müssen wir helfen.“ Und inzwischen empfindet Susanne Philipp nur noch Glück. „Wenn Jamal (Name von der Redaktion geändert) die Treppe herunterkommt, geht die Sonne auf“, erzählt die 52-Jährige.


Diese Worte eines sehr jungen Afghanen berühren. Die Pflegemutter Susanne Philipp hat die Worte vom Pflegesohn aufgeschrieben. Wir haben den Text so gelassen wie er geschrieben wurde, auch die Formatierung ist im Original so geblieben >>> 


Mama, wenn die mich zurück schicken, nehm ich mir hier in Deutschland das Leben. Das mach ich dann lieber selbst, bevor die Taliban oder die DAESH (IS) es mit mir tun. 


DAS IST EIN ZITAT MEINES SOHNES, DER SEIT OKTOBER 2015 ALS PFLEGEKIND IN UNSERER FAMILIE LEBT, SCHWERST TRAUMATISIERT IST UND SICH IN DEMENTSPRECHENDER BEHANDLUNG BEFINDET. 

Seine drei Brüder durch die Taliban verloren hat und dessen Eltern nicht mehr aufzufinden sind. UND ER HAT TROTZ ALLEM DIE ABLEHNUNG IN ALLEN PUNKTEN ERHALTEN. 

Seitdem ist bei uns nichts mehr wie es war. Angst und Verunsicherung regieren unseren Alltag. Er hat HILFE FÜR JUNGE VOLLJÄHRIGE vom Jugendamt erhalten weil bei ihm der dringende Bedarf besteht und er unserer Unterstützung bedarf. Er steht unter dem Schutz des deutschen Jugendamtes, das interessiert nur niemanden. 

Seit 15 Jahren sind wir nun Pflegeeltern, aber so etwas haben wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Das wir uns überlegen müssen, wo wir unser PFLEGEKIND im Notfall verstecken, um es vor dem Zugriff des deutschen Staates zu schützen. Wir sind und fühlen uns als seine Eltern, denn mittlerweile lieben wir unseren Sohn wie ein leibliches Kind. 

Ich könnte es nie mit meinem Gewissen und mit meinem Herzen vereinbaren, mein Kind in den Krieg zurück zu schicken. Schlimm genug, täglich mit ansehen zu müssen, welchen Ängsten er ausgeliefert ist. Diese Angst entzieht ihm seine ganze Energie und er zerbricht vor unseren Augen obwohl wir uns schützend vor ihn stellen und niemals zulassen werden, das er aus unserer Familie gerissen wird.

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INFORMATION!


Zum Artikel vom 13.05.2017 >>  Sobald wir neue Informationen/ Details erhalten, werden wir darüber umgehend berichten. Dazu gibt es Heute ein Treffen mit Betroffenen und auch mit einem Mitarbeiter des BLOGS. Ein Mitglied eines Flüchtlingsrats ist auch eingeladen. 

FARHAD RASULI - IM FEBRUAR 2017 NACH AFGHANISTAN ABGESCHOBEN (DEPORTIERT) -- IM MAI 2017 VON DEN TALIBAN ERMORDET!


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NAJIB 

9 Tage verbleiben. 
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Bitte unterstützen. Bekannt machen. Unterschreiben. Vielen Dank


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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz! 






Kommentare

  1. Hazrat shah musakkhel16. Mai 2017 um 01:13

    Hier ist hazrat shah musakkhel ich Komme aus Afghanistan fast 6 jhare ich wohne in Deutschland aber seit parr tagen das Abschiebung ist mir bekommen ich hab dafür angst wenn Bundesamt schick mich zurück afghanistan ich weiss genau weil Afghanistan ist nicht sicherlich land ich wohne in Nordrhein Westfalen meine ausländerbehörde liegt in Ahlen warndorf ich bedanke mich wenn sie können dafür mir Hilfen kann Leibe grüße hazrat.

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    1. Sehr geehrter Herr Musakkhel! Ich habe Ihre Frage zufällig gelesen. Ich kenne viele Menschen, denen es ähnlich geht wie Ihnen.
      Leider.
      Dass Sie einen Ablehnungsbescheid bekommen haben, tut mir sehr Leid. Es ist sehr wichtig, dass Sie innerhalb von 14 Tagen (ab dem Datum auf dem Briefumschlag!) Klage beim Verwaltungsgericht gegen die Ablehnung einlegen. Wenn man diese Frist verpasst, kann man nichts mehr dagegen machen. Am Besten machen Sie das mit einem Anwalt gemeinsam.
      Außerdem ist es gut, sich auch bei einer Beratungsstelle beraten zu lassen, die können Ihnen bei verschiedenen Schritten helfen.
      Bei Ihnen in der Nähe gibt es zum Beispiel die Flüchtlingsberatung und Asylverfahrensberatung von der Caritas Ahlen. Die Adresse ist: Rottmannstraße 27, 59203 Ahlen.
      Sie können dort Montag und Mittwoch 14-16:30 Uhr hingehen und Freitag 9:30-11:00 Uhr.
      Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft!
      Viele Grüße!

      PS: Sie können auch Kontakt mit aktiven Gruppen wie zum Beispiel Nedaje Afghan in Düsseldorf aufnehmen, die gegen Abschiebungen nach Afghanistan kämpfen. Um sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen. (https://www.facebook.com/nedajeafghan/)

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  2. "Emotionale Erpressung geht mit Verhaltensweisen einher, die alle nur ein Ziel verfolgen: Schuldgefühle erzeugen, um andere gefügig zu machen." Das funktioniert in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht.

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