UBAID - 7 JAHRE IN DEUTSCHLAND - VOLL INTEGRIERT - GESTERN ABGESCHOBEN!

Proteste gegen Deportationen 
UBAID, 7 Jahre in Deutschland - VOLL INTEGRIERT - GESTERN ABGESCHOBEN!

Ein junger Afghane (23), seit fast 7 Jahren in Deutschland, seit Jahren fest angestellt bei Burger King (Schichtleiter), NIE straffällig geworden, wurde am Freitag von der Arbeit abgeholt und nach Mühldorf in Abschiebehaft genommen.

Von Maria-Jolanda Boselli > über Facebook
 Hilfe für Flüchtlinge in München

Latest Update:

Die Freundin von Ubaid und ihre Familie wollen versuchen, Ubaid so schnell wie möglich zurückzuholen. Noch ist über den Asylantrag nicht entschieden, auch das Bundesverfassungsgericht hat noch nicht entschieden. Die wirklich fantastische Anwältin, Pro Asyl und andere sind dran! Vielleicht wäre es sinnvoll, einen Fonds einzurichten? Wer hat damit Erfahrung?

Wir halten Euch auf dem Laufenden. Und jetzt gilt erst recht #freeUbaid!

LAST UPDATE UBAID 21.50 Uhr: Ubaid fliegt nach Afghanistan. Abgeschoben trotz Eilantrag mit Beweisen für die Bedrohung, die ihn in Afghanistan erwartet! Eine unmenschliche Entscheidung, ungerecht und ungerechtfertigt.

Ihr alle habt uns so sehr geholfen! DANKE!!! Vielleicht können einige uns nun dabei helfen, Ubaid bald zurückzuholen - rechtzeitig, hoffentlich!!
Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit sind in diesem Fall auch im Nachhinein gut.


Und hier der Ursprungspost >>>>

Ein junger Afghane (23), seit fast 7 Jahren in Deutschland, seit Jahren fest angestellt bei Burger King (Schichtleiter), NIE straffällig geworden, wurde am Freitag von der Arbeit abgeholt und nach Mühldorf in Abschiebehaft genommen. Sein Flieger geht angeblich am Montag (Sammelabschiebung, auch im Radio bestätigt). Er stammt aus Nigalam.

BITTE TEILT DIESEN BEITRAG! Für alle, die Twitter nutzen; teilt und favt #FreeUbaid! Danke!

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Ein Info-Artikel von Pro Asyl 

Pro Asyl nächster Abschiebeflug 24.04.2017 ab München

Pro Asyl, 
zur gestrigen Abschiebung ein erster Zwischenstand:

Gestern wurden nach unseren Informationen vom Flughafen München 14 Afghanen abgeschoben: 7 aus NRW, je einer aus BaWü, Hessen, RLP, Hamburg, sowie drei aus Bayern.
Zu zwei Abgeschobenen aus Bayern haben wir mehr Informationen.


Der eine arbeitete bei Burger King in München, hatte eine deutsche Freundin, lebte seit mehr als sechs Jahren in Deutschland. Asylfolgeantrag wurde vom BAMF als unzulässig zurückgewiesen, trotz breit begründetem Eilantrag lehnte das VG München am Montagabend um 21 Uhr ab. BverfG sah keine Veranlassung, sich dann noch mit dem Fall zu befassen.

Der andere war erst seit Oktober in Deutschland, sein Asylantrag in Dänemark war abgelehnt worden, er war islamisch mit einer Afghanin mit deutschem Pass verheiratet, lebte in der Nähe von Nürnberg, für die standesamtliche Heirat fehlte nur noch der Pass. Er wurde gestern Morgen in der Unterkunft verhaftet. Der Anwalt hat wohl nichts unternommen.

Zur dritten Person aus Bayern haben wir (noch) keine Informationen.

Der Flug wurde diesmal wohl nicht mit Meridiana durchgeführt, sondern mit einer anderen Airline. Der Flug war bei der zivilen Luftsicherung nicht gemeldet.

Beste Grüße,
Stephan Dünnwald

Dr. Stephan Dünnwald
Bayerischer Flüchtlingsrat / Bavarian Refugee Council
Augsburger Straße 13
80337 München
089 76 22 34

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Kommentare

  1. Mit Schrecken lese ich immer wieder die Meldungen und ich gehe und wo stehe erkläre ich denen die es hören wollen und denen die Ausländer raus schreien, warum ich 2 afghanische Pfleglinge habe und gegen die Abschiebung kämpfe. In den Kopf will nicht hinein, dass es Menschen gibt die nirgends registriert sind, dass in Kriegsgebieten keine Verwaltung, keine Ämter existieren, dass sich Mütter die illegal in einem Land leben, bei der Entbindung keine amtliche Geburtsurkunde bekommen. Nicht existierende Kinder haben keinen Impfpass. Sie gehen auch nicht zur Schule.(keine Zeugnisse)
    Afghanen die in den 70er Jahren nach Deutschland kamen, wurde aus Verzweiflung in der Datenverarbeitung der 31.02 als Geburtsdatum eingetragen. Sie bekamen auch einmal die Möglichkeit das Geburtsdatum zu ändern. Warum ignoriert man heute, dass diese Probleme sich wie der Kriegszustand in Afghanistan in 50Jahren nicht geändert hat. Auch das deutsche Militär kann das nicht ändern, genauso wenig wie die Engländer, die Russen uns die Amerikaner.

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