Syrien, Afghanistan ... Europa hilft beim Sterben!


S.Gabriel Außenminister 
Die menschenverachtende Politik der Regierung der Bundesrepublik Deutschland 
Ein Kommentar unserer Bloggerin Lemiye 





Zur Ergänzung des Artikels die Sendung DIE ANSTALT vom 01.11.2016 >> Die Gerichtsverhandlung 

DIE ANSTALT vom 01.11.2016 / Die Gerichtsverhandlung u.a. mit Max Uthoff und Claus von Wagner



Oh Jammer, Herr Sigmar Gabriel demonstriert Bestürzung über den neuerlichen schrecklichen Giftgaseinsatz in Syrien, der viele Tote, darunter auch Kinder, gefordert hat. Herr Sigmar Gabriels Gesichtsphysiognomie ist regelrecht prädestiniert für Bekundungen der emotionalen Art.

Sigmar Gabriel fordert großzügige Hilfen für die Opfer des syrischen Bürgerkrieges und stellt im Namen Deutschlands 1,169 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein mittelfristiges Ende des Krieges sieht er nicht.

Den Syrern entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention einen 3-jährigen Flüchtlingsstatus zu garantieren, kommt aber nicht in Frage. Herr Sigmar Gabriel und der Rest der Welt rechnet mit einem sehr langen, blutigen Krieg. Trotzdem erhalten syrische Flüchtlinge in Deutschland nur den einjährigen subsidiären Schutz, den sie jedes Jahr überprüfen lassen müssen. Könnte ja sein, dass charakterlose Politiker in der Zwischenzeit das Asylrecht erneut verschärfen und/oder trotz der tatsächlichen Lage Syrien zum sicheren Herkunftsland erklären. Die total zerbombten, zerstörten Städte können ja nicht ein weiteres Mal zerstört werden und sind daher als "sicher" einzustufen. Funktioniert bei Afghanistan ja auch hervorragend.

Da ist es nur folgerichtig, dass die in Syrien zurückgebliebenen Kinder und Ehepartner den vorausgeflüchteten Vätern bzw. Ehepartnern nicht nach Deutschland folgen dürfen. In den Trümmern der ehemals blühenden Städte ist die Sicherheitslage zumutbar...

Ein Opfer dieser menschenverachtenden Politik sind der Syrer Salah L. und seine Familie. Er durfte seine Familie nicht nachholen - jetzt sind sie tot: Die 24-jährige Fidan, ihre dreijährige Tochter Zolaicha und der eineinhalbjährige Sohn Taim ertranken bei dem Versuch, nach zweijähriger Trennung per Schlauchboot zu Salah zu gelangen.

Sie sind zynisch, Herr Sigmar Gabriel - aber für Scham sehen Sie vermutlich keinen Anlass.

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* Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Deutsches Grundgesetz)

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