SHAMS - EINE TRAGÖDIE

Shams, jetzt in Afghanistan 

Klaus Peter Metzger via Facebook (18.04.2017)

Shams schreibt an den Pfarrer (seinem Helfer) Klaus Peter Metzger.

DIE BILDER ZEIGEN, WAS DIE DEUTSCHE ABSCHIEBEPOLITIK AUS SHAMS GEMACHT HAT!

Nun ist es fast 3 Monate her, dass Shams von Passau nach Kabul mit dem 2. Abschiebeflug diesen Jahres deportiert wurde!

Heute schrieb er mir die folgende Nachricht, die ich mit seinem Einverständnis zusammen mit dem aktuellen Foto so weitergebe, damit der Leser erspüren kann, wie es Shams gerade geht: >>>>

Hallo Herr Peter, zur der Zeit ich bin in der Straße, weil ich habe mein Rat verloren, jeden Tag von diese Straße sitzen und andere Straße sitzen, und jeden Tag ich habe mein Rat mein Leben ich verloren, ich hab zu viele Kopfschmerzen und ich weiß es nicht wo bin ich und wo gehe ich. Ich wohne in Kabul, aber gerade ich bin nicht in Kabul, gestern ich hatte falsche Auto gefahren, ein Stadt heißt es Mydanschar von Kabul soweit, das ist schade bei mir immer leide, liebe Grusse Shams“

Zur Erinnerung: Hier wurde ein kranker, 24-jähriger, junger Mann, der durch einen Bombenanschlag in Afghanistan eine diagnostizierte schwere Traumatisierung und eine verkrüppelte Hand davontrug, nach wochenlangem stationären Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik aus einer laufenden medizinischen Behandlung herausgerissen und ohne die dringend notwendigen Medikamente und medizinische Ansprechpartner gewaltsam in ein Land gebracht, in dem der Terror herrscht und in dem Shams wochenlang obdachlos und ohne medizinische Hilfe war.
Das einzige, was er von offizieller Seite bekommen hat, sind 50 USD.


Shams hat auch überhaupt keine Familie in Afghanistan!
Nur durch ehrenamtliche Helfer hier und in Kabul konnte seine Situation etwas stabilisiert werden. Viele haben gespendet und dadurch konnte seine Versorgung mit Medizin, sein Lebensunterhalt und die Miete für ein kleines Zimmer vorerst finanziert werden.


Seither wurde er mehrfach von Presse und Fernsehen besucht und seine Situation dokumentiert. Ein eindrücklicher halbstündiger Bericht ist z.Z. auf Arte zu sehen: http://sites.arte.tv/re/de/video/re-abschiebung-den-terror
Aber leider hat sich dadurch seine Situation so, wie es aussieht nicht gebessert! 


Shams ist weiterhin in akuter Gefahr!
BITTE UNTERSTÜTZT WEITERHIN SHAMS MIT ALLER PHANTASIE!


SHAMS BRAUCHT HILFE, DIE ES IN AFGHANISTAN DURCH DEN TERROR NICHT GIBT!


EIN TRAUMATISIERTER KANN NICHT AN DEM ORT GENESEN, AN DEM ER SEIN TRAUMA ERLEBTE.
SHAMS MUSS ZURÜCKGEHOLT WERDEN!

SPENDENKONTO:
KENNWORT "Freundeskreis Firmiangut NOTHILFE":
Kath. Pfarrkirchenstiftung Passau Grubweg;
DE07 7509 0300 0104 3335 86; GENODEF1M05.
Was Shams nicht braucht, kommt anderen, den Helfern bekannten Geflüchteten in besonders akuten Notsituationen zu Gute.



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Gute Neuigkeiten aus Dortmund

Gute Neuigkeiten im Dortmunder Fall  Aida, Aurel und Amaris. Mittlerweile hat sich doch eine Möglichkeit ergeben, dass der Ehemann Aurel Zeit freischaufeln konnte, um sich um die kleine Amaris kümmern zu können. Somit konnte dieser Fall erfreulicherweise aus den akuten Fällen entfernt werden

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