UPDATE 50 / 10.03.2017 (Tag 50 nach der Ausreise)

Tag 50 nach der "freiwilligen" Ausreise von Ahmad Pouya nach Afghanistan 
(10.03.2017) 

Die Würde des Menschen ist unantastbar! 




Das Bild (und symbolisch auch das hier angezeigte) ist das gleiche, wie das von gestern. Denn es gibt keine Neuigkeiten. Es ist frustrierend. Es macht den Eindruck, die Regierung hält sich die Ohren zu. Auf der Bundespressekonferenz wird davon gesprochen, dass es dank der Bundeswehr doch einigermaßen sicher sei in Afghanistan. Welch ein Hohn, wenn man die täglichen Nachrichten sieht, die uns aus Afghanistan präsentiert werden.

Viele haben wahrscheinlich Monitor geschaut.

"Thomas de Maiziere als Lügner entlarvt" könnte es heissen.
 

Ich habe kopfschüttelnd auf der MONITOR-Live-Seite die Reaktionen in den Kommentaren verfolgt und dann beschlossen eine kleine Post zu hinterlassen mit einem Hinweis auf unsere Aktiv werden! Seite in unserem Blog. 

Hier nun für alle Interessierten der Monitor Bericht aus der gestrigen Sendung. 

MONITOR berichtet über Atiqullah Akbari 8:19min, SEHR EMPFEHLENSWERT 

Hier ein Absatz aus der Monitor-Seite  >>> 

Wer nach Afghanistan abgeschoben werde, erhalte Hilfe. Niemand werde einfach sich selbst überlassen, niemand werde einfach „die Gangway runtergeschickt“, verspricht Innenminister Thomas de Maizière. Außerdem seien Teile der Hauptstadt Kabul sicher genug, dass Menschen dort leben könnten. Aber die Realität sieht anders aus: MONITOR hat Atiqullah Akbari begleitet, einen jungen Afghanen, der aus Deutschland abgeschoben und kurz darauf bei einem Sprengstoffanschlag in Kabul verletzt wurde. Hilfe von der Bundesregierung hat er keine bekommen. Seit Wochen irrt er mittellos und voller Angst durch Afghanistans Hauptstadt.

Wir brauchen mehr Druck durch die Zivilgesellschaft. Dafür müssen wir kämpfen. Unsere Politikerinnen/Politiker schalten komplett auf taub, wir befinden uns im Wahlkampf, da sind dann Menschlichkeit und die Würde von hilfsbedürftigen Menschen nicht mehr wichtig. das muß uns wohl klar sein.  


Das Böse ist das Fehlen des Guten.
(1224 - 1274), eigentlich Thomas Aquinas, italienischer Philosoph und Dominikanerpater



Kommentare

  1. Soeben tickern verschiedene Presseorgane, dass der Bundesrat es abgelehnt hat, die Maghrebstaaten als sichere Herkunftsländer zu deklarieren. Das könnte eine gute Nachricht sein. Aber ich fürchte, dass das auf Kosten der Afghanistan-Problemastik gehen könnte: Wegen der Quoten (!) könnte jetzt erst recht dorthin deportiert werden, schließlich wollen Politiker es dem rechten Rand nett machen und Erfolgszahlen vorweisen. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen und müssen am Ball bleiben. Georg Restle von Monitor macht es uns vor!

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  2. ...und der junge mann, der von monitor begleitet wird7wurde, ist nicht GANZ alleine,er hat kontakt zu seinen deutschen paten und die schicken ihm auch ab und zu geld. ihm gehts extrem schlecht- wie mag es erst den ganzen anderen gehen, die keine hilfe aus deutschland haben und die niemand begleitet... die vielen namenlosen.... ich mag gar nicht dran denken! :-(

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  3. @Lemiye, diese Befürchtung habe ich auch. Das die B-Länder es so entschieden haben, finde ich natürlich gut. Das die Deportationen nun in Richtung Afghanistan in dem Maße weitergehen, dürfte damit auch klar sein. Man will ja STÄRKE zeigen um die AfD auszubremsen.

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  4. @Bine, so sieht das aus. Ohne die Unterstützung dieser Menschen wäre derjunge Mann bestimmt schon vollends untergegangen im Chaos.

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