Rotkäppchen und die Taliban -- Pouya - Angst essen Seele auf!

Pouya 
Ein Münchner Geiger sah ihn in einer Mozart-Inszenierung und begleitete ihn nach Afghanistan
Albert Ginthör begleitete Pouya nach Afghanistan 

Die 55 Tage in Kabul hatten für Pouya nur einen positiven Aspekt: Er traf nach acht Jahren seine Mutter wieder. Ihr erzählte er, dass er nun Theater spielen werde. Ihre Antwort: "Oh, toll, du spielst einen anderen. Und das auf Germanisch."


Ein sehr guter Artikel der SZ vom 30.03.2017 

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Wird die Kunst ihn retten können?

Pouyas Schicksal war der Anlass für drei Kabarettisten (Max Uthoff, Claus von Wagner und Dr. Dietrich Krauß -- DIE ANSTALT-- ZDF), sich zu engagieren. Zuerst allein, dann wurde die FB-Fangruppe (28000 Mitglieder) vom Schicksal Pouyas in Kenntnis gesetzt. Was daraus alles entstanden ist, ist schon sehr erstaunlich. 

Pouya hat ein Künstlervisum, dass wohl bis zum 02.08.2017 gültig ist. Wenn er die Frau heiraten kann, die er liebt, dann kann er bleiben. Dazu benötigt er allerdings noch Papiere aus seiner Heimat, was aber sehr schwierig ist. Wenn er ein Folgeengagement erhält , besteht auch die Möglichkeit in Deutschland zu bleiben. Die Gefahr der erneuten Abschiebung droht dabei aber weiterhin. 

Kann die Kunst ihn retten oder werden unsere Politiker endlich wieder einen menschenfreundlichen Kurs einschlagen. Womöglich passiert dies nach den Wahlen, je nachdem, wie die Wahl ausgeht. 

*Die Würde des Menschen ist unantastbar.  

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