Pouya und noch viel mehr Schicksale (24.03.2017)


Atiqullah Akbari 
Viele Schicksale - die unsere Hilfe benötigen!

Am 27.03.2017 wird wohl die nächste Deportation nach Afghanistan von München aus vorgenommen (Wir berichteten am 23.03.2017)


Wir haben im Blog eine Seite, auf der, so weit es erlaubt ist, unseren Mitgliedern bekannte Schicksale dokumentiert werden. Die Seite heißt >> 
Einzelfälle- eine Detailbetrachtung (20 Schicksale / Abschiebepraxis in Deutschland)

Wenn es am 27.03.2017 neue Deportationen in das unsichere Land Afghanistan gibt, wird sich wohl unsere Seite mit den Dokumentationen erweitern. Dies ist zu befürchten. Heute (23.03.2017) wurde bekannt, das weitere Abschiebungen womöglich nicht mehr in der Öffentlichkeit kommuniziert werden. Damit sollen dann wohl die Wohlfahrtsverbände aus dem Spiel genommen werden. Wir können auch sagen, die Hilfe aus der Zivilgesellschaft wird damit kaltgestellt. Es mutet schon an, wie ein Kampf -- STAAT vs. Zivilgesellschaft! Das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung zu Lasten von hilfsbedürftigen Menschen.

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Aus aktuellem Anlass ein weiterer Fall, diesmal aus Dortmund. Details finden sich in der Petition:
Abschiebung von Najib Mohammdy nach Afghanistan stoppen

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Monitor hat den Afghanen Atiqullah Akbari  begleitet. 
Monitor vom 10.03.2017 zeigt, wie es wirklich ist!

Hilflos in Kabul: Abschiebungen nach Afghanistan

MONITOR hat Atiqullah Akbari begleitet, einen jungen Afghanen, der aus Deutschland abgeschoben und kurz darauf bei einem Sprengstoffanschlag in Kabul verletzt wurde. (8min.). 



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Hier noch die hervorragende Antwort unserer Aruscha Lorà auf Spahn's sogenannte Fakten.
Antwort an Herrn Jens Spahn
Mehr als hundert Menschen haben unterschrieben.


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Anzahl der in Folge von Kampfhandlungen getöteten und verletzten zivilen Opfer in Afghanistan von 2009 bis 2016

Die Zahlen die uns hier präsentiert werden, sprechen wohl eine sehr deutliche Sprache. Wer vom sicheren Land Afghanistan spricht, kann sicher auch erklären, wie sich die Aussage mit den vorliegenden Zahlen im Kontext verhält. 


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Pouya aktuell: 

Sein Künstlervisum endet am 02.08.2017 

Ein Kommentar der Schauburg!

Diese Produktion haben wir kurzfristig in den Spielplan aufgenommen als Reaktion auf die Abschiebungen vieler gut integrierter Flüchtlinge vor allem aus Afghanistan. Was Angst mit Menschen macht, hat Rainer Werner Fassbinder in einer bis heute gültigen Art beschrieben. Der Schauspieler Ahmad Shakib Pouya weiß nicht erst seit den letzten 50 Tagen in Kabul, was mit diesem Satz gemeint ist. Angst haben auch viele Politiker, denn 2017 ist Wahljahr.

Hier der komplette Kommentar der Schauburg! >> 
Pouya in Fassbinder-Stück


* Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland)



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