Matti Weigl, Landesschülersprecher aus Passau unterstützt Shams! / 23.03.2017

Matti Weigl u. Cem Özdemir
Ein junger Mann (17 Jahre), ein Lichtblick in unserer Gesellschaft 
Matti Weigl, Landesschülersprecher für Bayern


Matti Weigl, Landesschülersprecher aus Passau und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen unterstützen gemeinsam die Hilfe für den Ende Januar aus Passau nach Kabul deportierten schwerkranken jungen Afghanen Shams.
Sie fordern mit den vielen ehrenamtlichen Helfern die Rückgängigmachung der Abschiebung und ein Ende weiterer Abschiebungen in das von Terror und Krieg gezeichnete Land.

Shams aktuell: 

Shams, ein akuter Notfall unter vielen Schicksalen!

Im Blog haben wir Dank der Mithilfe von vielen Mitgliedern u.a., die Seite >>> Akute Notfälle - Please help - Urgent <<<, die laufend aktualisiert wird. 

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Akute Notfälle 
Uns liegt wieder ein akuter Fall vor, der Fall von Najib bei den Flüchtlingspaten Dortmund e.V.
Wer unterstützen möchte, kann sich an die Flüchtlingspaten wenden.

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Pouya aktuell:

Wir arbeiten gerade daran, ein Interview mit Ahmad Pouya zu realisieren. 

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Es geht weiter!

Am 27.03.2017 soll es den nächsten Abschiebeflug von München nach Afghanistan geben. Hier einige kleine Hilfen für Betroffene!


Liebe MitstreiterInnen,

Hier eine kurze Info zu den Presseverlautbarungen, die gern weitergeben werden dürfen.

Auch über Facebook natürlich: Menschenkette gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Eine ausführliche Mail folgt heute Abend oder morgen früh.
Falls es jemand noch nicht weiß: Der Abschiebeflug steht jetzt fest.



Mo 27.03.2017 ab München.


Wir sollten uns darauf einstellen, auch am Montag nachmittags in Mühldorf zahlreich vor Ort zu sein. Anschließend fahren wir dann zum Flughafen, schlage ich vor…
Hier noch eine sinnvolle Handlungsanweisung für gefährdete Menschen (also Asylantrag komplett abgelehnt, Klage nicht eingereicht oder auch abgewiesen), Folgeantrag mit Eilverfahren nicht gestellt oder kein Beleg darüber):

Während sich andere Bundesländer spürbar zurückhalten bei Abschiebungen, trifft das auf Bayern nicht zu.

Nachdem aber auch Bayern bei der letzten Abschiebung nur fünf Personen festnehmen konnte, gehen wir davon aus, dass in den Tagen vor dem 27. (voraussichtlich vor allem am Donnerstag und Freitag) vermehrt versucht werden wird, Afghanen zu verhaften und bis zur Abschiebung in Abschiebehaft zu behalten.

Es ist also wichtig, nicht nur den Termin 27.3. zu verbreiten, sondern Gefährdete auch davor zu warnen, dass sie vorzeitig verhaftet werden könnten (falls sie sich nicht mehr im Schutz des ersten Eilverfahrens befinden -> RA fragen).

Hier gilt es zu beachten, dass bei einer mehrtätigen Abwesenheit von der Unterkunft von den Behörden angenommen werden kann, dass Personen untergetaucht sind.

Hier muss man deshalb Obacht walten lassen.
Das gleiche gilt für die Arbeit oder Schule. Auch hier ist es nicht gut, wenn die Flüchtlinge über mehrere Tage nicht erscheinen.
Also Arbeitgeber und Lehrer: 



Hintern hoch heben und davor stellen.


Wir hoffen, dass diese Informationen an mögliche Betroffene weitergegeben werden und dass diesen auch ermöglicht wird, gegebenenfalls mal Urlaub von der Unterkunft zu machen.

Da gibt es einen ganz einfachen Trick


Einen Zettel an die eigene Türe hängen:

"Hallo [Name eines Freundes],
Meiner Freundin geht es schlecht und ich schlafe bei ihr.
Komm halt her, sind ja nur 10 Minuten zu laufen.
Oder ruf mich an."

So oder so ähnlich bedeutet das:
"Ich bin nur in einer Nebenstraße, also nicht untergetaucht und (m)eine Handynummer hat die Polizei nicht"
Ein Attest bei Erkrankung ist in so einem Fall sicher auch sinnvoll.

Herzliche Grüße,

Tom Nowotny


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So sieht ein Bescheid aus, wenn es eine Ablehnung gibt! 


Wir wünschen unseren Abonennten und Lesern einen schönen und friedlichen Tag. 

Die Würde des Menschen ist unantastbar!


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