Ein Mitglied der FB-Fan-Gruppe DIE ANSTALT hat Herrn Jens Spahn geantwortet!

Jens Spahn (CDU


Jens Spahn im Shitstorm: "Als Erklärbär bei der Maus längst gefeuert" Ein Artikel vom STERN (10.03.2017) 
Als Erklärbär bei der Maus längst gefeuert



Ein Mitglied der Fan-Gruppe der Anstalt und auch der Unterstützergruppe für Pouya hat sich die Mühe gemacht auf die Aussagen von Jens Spahn eingehend zu antworten. Herr Spahn hat mit diesen Aussagen bundesweit einen Shit-Storm ausgelöst. 

Wer dazu einen Beitrag leisten will, kann dies gern in der Kommentarfunktion in der FB-Fan-Gruppe tun! 

Am Ende des Briefs findet ihr eine Unterschriftenliste derer, die sich mit dem Brief solidarisch erklären. 

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CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hatte gefragt, wie er einer deutschen Mutter, deren Kinder in Afghanistan stationiert sind, erklären solle, dass Deutschland afghanische Flüchtlinge nicht abschiebt.
(Quelle: Deutsche Welle )

Ich hatte dazu einige Vorschläge.

Jens Spahn hat sie gelesen und sogar geantwortet. Seine Antworten finden sich in meinem Antwortschreiben unter laufender Nummer.
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Sehr geehrter Herr Spahn, zunächst bedanke ich mich für Ihr Antwortschreiben, das Sie gleichlautend zahlreichen Kritikern der deutschen Abschiebepraxis zukommen ließen.

Eingangs Ihres Schreibens weisen Sie auf „Fakten“ hin, denen Sie im weiteren Verlauf kurze Erläuterungen folgen lassen. Meine Antwort darauf ist der Versuch, die „Fakten“, Ihre Erläuterungen und schließlich Sie selbst ernst zu nehmen.

(Nach Fertigstellung des Schreibens habe ich mich vergewissert, dass alles so geschrieben ist, wie es verstanden werden soll. Ich würde mich freuen, wenn Sie beim Lesen bis zum Schluss durchhalten würden, denn ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben.)

1. Unsere Soldaten sind dort nicht „im Krieg“, sondern sie sind auf Wunsch der afghanischen Regierung dort, um zusammen mit anderen Ländern bei der Ausbildung der afghanischen Streitkräfte zu helfen.
> Herr Spahn, das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen in der Grundschule! Die Dinge liegen anders.

Offiziell beendete die NATO 2014 die Kampfmission in Afghanistan, und auch die Bundeswehr sollte Deutschland nicht mehr am Hindukusch verteidigen. Da aber selbst die NATO eingestehen musste, dass die Sicherheitslage sich ständig weiter verschlechterte, beschlossen 2016 die Staats- und Regierungschef der NATO unter dem Eindruck von Aufruhr, Gewalt und einem nicht ausreichenden Tempo bei den Reformen der korrupten Regierung in Kabul eine Art Endlosmission mit 12.000 Soldaten und jährlichen 5 Milliarden Dollar Finanzhilfe für die Sicherheitskräfte bis mindestens 2020.

Nach wie vor sind ca. 1000 deutsche Soldaten zur „Beratung“ der afghanischen Sicherheitskräfte in Mazar-i-Scharif stationiert. Es zeigte sich jedoch immer wieder, dass im ganzen Land die Sicherheitskräfte auf die Angriffe der Taliban vollkommen hilflos reagieren. Darum sind bis heute außer der Bundeswehr weitere ausländische Armeen in Afghanistan, das Thema „Abzug“ steht nirgendwo auf der Tagesordnung.

Lt. Angaben der Bundeswehr dehnen sich im angeblich sicheren Norden die No-go-areas für die ausländischen Soldaten und die afghanischen Sicherheitskräfte immer weiter aus. Hauptleidtragende ist die Zivilbevölkerung.

Fazit: Die Bundeswehr ist wegen der prekär unsicheren Lage auf unabsehbare Zeit in Afghanistan! Das können Sie so auch der Soldatenmutter sagen.

2. Ja, sie müssen sich selbst schützen. Dies vor allem, weil die Taliban Ausländer sowie die eigenen afghanischen Institutionen als Hauptziel auserkoren haben, nicht aber die afghanische Zivilbevölkerung.

> Herr Spahn, auf die implizierte Ungeheuerlichkeit, wonach die Zivilbevölkerung schließlich nicht Ziel, sondern lediglich Opfer der Taliban-Anschläge sei und diese wohl hinzunehmen habe, will ich hier zugunsten meiner Seelenlage nicht näher eingehen. Auch ohne diese menschenverachtende Einlassung ist Ihre Behauptung in großen Teilen falsch.

Zur Zivilbevölkerung gehören alle Personen jeden Alters, die nicht den Sicherheitskräften angehören. Also auch jene Personen, die jahrelang den ausländischen Streitkräften als Helfer gedient hatten. Sogar das Innenministerium bestätigte vor einigen Jahren die besondere Verantwortung Deutschlands für seine afghanischen Helfer und bot uneingeschränkte Hilfe im Falle persönlicher bzw. politischer Bedrohung an. Da die Taliban die Ortskräfte als Kollaborateure betrachten, erhielten diese bis Februar 2016 relativ großzügig Asyl.

Unter dem Eindruck der so genannten „Flüchtlingswelle“ gelang es der Bundesregierung im Herbst 2016 ungeachtet der katastrophalen Sicherheitslage, mit der korrupten afghanischen Regierung gegen hohe Geldzahlungen ein Rücknahmeabkommen abzuschließen. Das erleichterte erheblich das Ziel, auch die afghanischen Helfer mit allen Konsequenzen wieder loszuwerden. Die afghanischen Politiker selbst äußerten öffentlich, man habe sie gezwungen, einen Becher Gift zu trinken.

3. Ja, es sind im letzten Jahr mit über 3.500 Menschen viele – zu viele, denn jeder einzelne ist einer zu viel – Zivilisten ums Leben gekommen im Rahmen von Kämpfen / Anschlägen der Taliban u. a. Setzt man diese Zahl aber in Bezug zu den 35 Mio. Menschen, die in Afghanistan leben, lässt sich daraus schwer ableiten, dass Afghanistan ein Land ist, in dem niemand leben könne.

> Herr Spahn, man kann kaum glauben, dass das aus der Feder eines Politikers stammt, der einer Partei angehört, die das Attribut „christlich“ im Namen führt. Aber zur Sache.

Woher genau haben Sie die Zahl 3.500?

Setzen Sie die geringe Zahl der Schutz suchenden Afghanen in Deutschland in Bezug zur Einwohnerzahl von über 80 Mio. und berücksichtigen Sie weiterhin, dass etliche von ihnen seit Jahren in Deutschland bestens integriert sind, einer Ausbildung oder Arbeit nachgehen, Steuern zahlen und sozialversichert sind, lässt sich daraus kaum ableiten, dass ihre Abschiebung schon allein aus Kostengründen in irgendeinem akzeptablen Verhältnis zum Nutzen steht.

Zudem mehren sich die Fälle, in denen Afghanen sogar an ihrem Arbeitsplatz zur Abschiebung verhaftet wurden, obwohl sie zur vollsten Zufriedenheit ihrer Chefs Arbeiten verrichteten, für die kein Deutscher zu finden war. Sie waren und sind ein Gewinn für Deutschland, über den Sie sich freuen sollten. Völlig zu Recht formiert sich inzwischen lauter Protest auf Unternehmerseite!

4. Viele Afghanen kehren freiwillig in ihr Land zurück, nicht zuletzt, weil es viele sichere Regionen gibt.

> Herr Spahn, jetzt wollen Sie mich wirklich auf den Arm nehmen?

Kein Afghane – keiner – kehrt freiwillig nach Afghanistan zurück, weil es viele sichere Regionen gibt.

Ich bin sehr gut vernetzt mit Helfern und Behördenmitarbeiten und kann Ihnen versichern: Die freiwillige Ausreise wird den Afghanen unter zum Teil massiven Drohungen aufgepresst!

Zudem wundert mich, dass Sie von sicheren Regionen schreiben. Wo genau, Herr Spahn, sind die? Niemand, der in Afghanistan vor Ort ist – keine offiziellen Beobachter, kein Mitglied der Hilfsorganisationen, der afghanischen Regierung, der Bundeswehr usw. – kennt solche Regionen! Auch Herr de Maizière, den ich um Auskunft ersuchte, konnte keinerlei Angaben machen. Die pauschale Behauptung, „irgendwo“ im Norden gäbe es „sowas“, ist frei erfunden. Außerdem ist der Norden vielleicht für gut betuchte Touristen und Politiker erreichbar, für abgeschobene mittellose Flüchtlinge jedoch definitiv nicht!

5. Verglichen mit unseren europäischen Standards werden die allermeisten Regionen auf der Welt unsicher sein. Das allein ist kein Asylgrund.
> Auch hier verwundert mich in erster Linie die Abgebrühtheit eines faktischen Christdemokraten! Herr Spahn, die Schutz suchenden Afghanen befinden sich nicht in irgend einer unsicheren Region irgendwo auf unserem Planeten, sie befinden sich in Deutschland, in Sicherheit!

Noch einmal: Der größte Teil der Afghanen ist viele Jahre bei uns, bestens integriert, ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Diese Menschen aus ihrer SICHERHEIT herauszureißen und einem Leben in ständiger Todesgefahr zurück zu übereignen, steht in krassem Widerspruch zu unseren abendländisch-christlichen Werten! Stünde ein ständig angepasstes Asyl“recht“ dem nicht entgegen, müsste man so etwas kriminell nennen!

Im Übrigen muss Ihnen doch bekannt sein, dass gerade in südlichen Bundesländern die im Grundgesetz garantierten Asylgründe durch willfährige Mitarbeiter in den Ausländerbehörden negiert, verschwiegen, „missverstanden“, überhört werden und keinen Eingang in die Anhörungsprotokolle finden.

Wie anders erklären Sie mir, dass z. B. Angehörige einer religiösen Minderheit, Menschen, die ermordete Angehörige zu beklagen haben und selbst vor massiver Bedrohung geflohen sind, und sogar frühere Helfer der NATO rücksichtslos abgeschoben werden? Die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingsszene beliefern Sie gern, Herrn Spahn, mit Berichten über die zahllosen „Einzelfälle“. Junge Afghanen, die sich jahrelang bei uns in Sicherheit wähnten, sind inzwischen so verzweifelt, dass sie hochgradig suizidgefährdet sind!

6. Jeder Einzelfall wird in Deutschland im Asylverfahren überprüft. Nicht wenige werden aufgrund persönlicher Gründe als Flüchtling anerkannt. Aber die, die es nicht werden, müssen Deutschland eben auch wieder verlassen.

> Aus der beispielhaften Flüchtlingspolitik vergangener Jahre ist eine erbarmungslose Abschiebepolitik geworden, deren oberste Maxime lautet: Raus mit den Flüchtlingen!

Meine Wahrnehmung dazu ist diese: AfD und Rechtsradikale brüllen Forderungen heraus, die unsere Politiker eifrig umsetzen.

Ich bestreite die Einzelfallprüfung durchaus nicht! Die Anerkennung eines Flüchtlings hat inzwischen allerdings nicht mehr viel mit seinen (nachgewiesenen!) Asylgründen zu tun!

Nach unseren einschlägigen Erfahrungen – die wir inzwischen sorgfältig dokumentieren - wird in den Behörden so lange herummanipuliert und Druck ausgeübt, bis die Abschiebung unvermeidbar erscheint! Darum erhalten heute im Gegensatz zu früher Afghanen kaum noch ein Bleiberecht, was sich u. a. daran zeigt, dass ihnen generell die Ausbildungs- und Arbeitserlaubnis verweigert wird.

Die Krönung der Einzelfallprüfung sind die Fälle, in denen selbst nachweislich Schwerstkranke den Argusaugen der abschiebewütigen Mitarbeiter in den Ausländerbehörden nicht entgingen und die sich plötzlich in Kabul ohne Geld, Medikamente und sonstige Unterstützung quasi auf der Straße wiederfanden!

Dazu passt, Herr Spahn, dass sich die Bundesregierung die Reisefähigkeitsbescheinigungen durch willfährige Amtsärzte richtig was kosten lässt.

Beispiele gefällig, Herr Spahn? Ich beliefere Sie (un)gern!

7. Und natürlich kann man jungen afghanischen Männern die Frage stellen, welchen Beitrag sie zur Verteidigung und zum Aufbau ihres eigenen Landes leisten wollen.

> Sie sind zynisch, Herr Spahn. Trotzdem habe ich auch diesen Punkt Ihrer Ausführungen ernst genommen und junge afghanische Männer gefragt. Ihre Antworten sind einhellig.

Aber zuvörderst meine Frage an Sie: Wie genau stellen Sie sich die Verteidigung und den Aufbau eines Landes vor, das sich seit Jahrzehnten im Krieg befindet? Denken Sie an einen fröhlichen, energiegeladenen Deutschlandrückkehrer mit einer mit Mörtel beladenen Maurerkelle in der Hand? Oder denken Sie eher an die Verstärkung der chaotischen Sicherheitskräfte, die beim Anblick wutschnaubender Taliban bisher gerne das Weite suchten, aber sich ihnen jetzt mit Hilfe tapferer Rückkehrer tollkühn und entschlossen in den Weg stellen?

Wie viele junge afghanische Männer, die Sie fragen könnten, kennen Sie eigentlich?

Ich habe einige befragt und ausnahmslos blankes Entsetzen geerntet. Die Jungs erklärten einhellig und sehr überzeugend, dass sie lieber tot wären als wieder in Afghanistan. Ihnen fehlen alle Voraussetzungen zu Verteidigung und Aufbau des Landes. Die Jungs sind allesamt entwurzelt, geld- und mittellos, teilweise traumatisiert, oft völlig auf sich allein gestellt, weil auch die Familien geflüchtet oder tot sind.

Da Deutschland fälschlicherweise behauptet, vorwiegend Straftäter abzuschieben, gelten die Rückkehrer als kriminell und bei den Taliban als Verräter. Wenn man aber bedroht ist und untertauchen muss, kann man weder sein Land verteidigen noch aufbauen, man benötigt selbst Hilfe, die es aber so gut wie nicht gibt!

Demzufolge verstärken die Rückkehrer nach ihrer Ankunft in Kabul sehr schnell das riesige, immer größer werdende Heer der Binnenflüchtlinge. Die Feststellung selbst afghanischer Politiker, wonach Deutschland die Abschiebungen aussetzen sollte, da sie zur weiteren Destabilisierung des geschundenen Landes beitragen, spricht für sich.

Wir wollen uns nichts vormachen, Herr Spahn. Die Sicherheitslage ist für den momentanen Abschiebewahn weitgehend irrelevant. Insofern ist das ganze Gerede über den Sicherheitsstatus Afghanistans eine reine Scheindebatte. Sie dient lediglich dem Zweck, der Öffentlichkeit gegenüber zu vertuschen, dass Deutschland Schutz suchende Menschen entgegen internationaler Abkommen in Kriegsgebiete abschiebt.

Sieht ja auch scheiße aus: Syrer dürfen bleiben (ihre verlorenen Kinder müssen allerdings durch die Verweigerung des Familiennachzuges in der Hölle bleiben, aber das ist ein anderes Thema), Afghanen müssen raus. Man darf gespannt sein, wann Frau Merkel dem Kriegsverbrecher Assad ihre Aufwartung macht, um auch ihm ein Rücknahmeabkommen abzukaufen! Dann würden wir die Syrer auch wieder los.

Herr Spahn, ich habe mich ein bisschen in Rage geschrieben. Dabei bin ich gar keine Christin und misanthropische Anfälle sind mir durchaus nicht unbekannt. Aber Sie werden verstehen, dass mir angesichts der ungeheuerlichen Menschenverachtung und der fortlaufenden Zerschlagung unserer zivilen Wertegesellschaft irgendwann der Kragen platzt. Ihnen geht es aus anderen Gründen in einigen Talkshows ja nicht anders.

Ich habe abschließend einen Vorschlag: Ich nenne Ihnen namentlich zwei, drei Fälle gut integrierter, inzwischen völlig verzweifelter junger afghanischer Männer inklusive ihrer Fluchtgründe, denen trotzdem die Abschiebung droht. Dafür versichern Sie mir, alles Menschenmögliche gegen ihre Abschiebung und für die Anerkennung ihrer Asylgründe zu tun.

Und BITTE! setzen Sie sich mit Ihrer ganzen politischen Persönlichkeit und Kompetenz für die Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistan ein! Das kostet nicht viel, ein bisschen Arbeit vielleicht.

Es würde Ihnen aber die Hochachtung und den Dank sämtlicher Helferinnen und Helfer garantieren. Von den durch Ihr Bemühungen geretteten Afghanen ganz zu schweigen.

Geben Sie sich einen Ruck, Herr Spahn! Ich zähle auf Sie!

Brigitta Kliem, Iserlohn


Unterschriften
Alexander Giesebrecht, Bad Dürrheim  Jürgen Czerlinsky, Rosengarten
Alexander Jung, Achim Jürgen Liebenstein, Landshut 
Andre Abel, Essen Karin Stampe, Iserlohn
Andrea Franz, Essen Katharina Fricke, Berlin
Andreas Bösch 61169 Friedberg Katja Thiel/ München
Anke Göpfert 71691 Freiberg Kerstin Ewe, Herborn
Ann Purann, Bestensee Klaus Storz, 77815 Bühl
Anna Heinke, Dortmund Manfred Lenk, Nürnberg
Annette Wieland-Hofmann, Leonberg  Manfred Manfred Eger Ingolstadt
Axel Schweiger, München Manfred Müller 42781 Haan
Barbara Greiner, Oberursel Margret Schmidt, Hagen
Barbara Korte 56379 Obernhof Mario M. Kramer, Berlin
Bettina Pamin, Großaitingen Martina Nitsche, Beckum 
Brigitta Kliem, Iserlohn Martina Seebeck, Bad Zwischenahn
Brigitte Spatz, Augsburg Martina Wendlinger, München
Carmen Knewel, Trier Matthias Halmheu, Langenfeld
Christian Giebert / Gevelsberg Melanie Plath, Hemer
Christian Hasse, Altendorf Meli Greiner, Kammerstein
Christiane Steinigeweg, Berlin Metzger K.Peter Metzger, Passau
Christina Broda, Schwalbach Michael Kühler, Bermel
Christine Hutzler, Lübeck Michael Stock, Wiesbaden
Christine Klose, Iserlohn Michaela Böhme, Marbach am Neckar
Christine Triem, St. Wendel  Monika Eger Ingolstadt
Christof Sauer, Düsseldorf Monika Köhler, 82261 Yeh Embang, Bali, Indonesien  
Claudia Litti, Taviano, Italien Monika Stara,Oberhausen
Claus Baumann, Westerholz Nele Heidrich Hamburg
Cornelia Holz, Velbert Paul Prediger, Krefeld
Cornelia Preuß 79618 Rheinfelden Pervin Turhan - Augsburg
Cornelia Tiedemann, 21680 Stade Peter Kraus, Hartenstein
Dagmar Rupprecht , Birkenwerder Peter Schwarz-Widow, Bocholt
Daniel Rau, 45657 Recklinghausen Petra Gatz, Butzbach
Dirk Lütgert, Bielefeld Petra Wilhelmy 83139 Söchtenau
Dr. Anette Syndikus, München Ralph Peters, Hofheim
Dr. Juliane Fuchs 96050 Bamberg Regina Imširović / Stuttgart
Dr. Manfred Petrik , Schwerte Regine Sudhoff. Düsseldorf
Eduard Adam, Grub am Forst Relli Bergen, Hagen-Hohenlimburg
Ekaterina Keller, Augsburg Rena Gnoss, Bad Schwalbach
Elfie Pfeil, Hagen-Hohenlimburg Rita Dirks, Schwerte
Elke Lübeck, Helmstedt Rolf Löper, Linnich
Ellen Pfeiffer, Renchen Rüdiger Lange, Iserlohn
Erhard Thiel, München Sabine SCHLENTNER, Stuttgart
Erik Lüngen, Heilbronn Sabrina Marin, 73230 Kirchheim unter Teck
Fritze Mecker, Auerbach Samantha Hinzmann , Iserlohn
Gabi Ambach, Gernsheim Sanden Uli v.sanden, München
Gaby Lehmann, Kassel Sandra Engeroff, Hildesheim
Gerhard Höcke, 12679 Berlin Sandra Rummelhagen, Augsburg
Gisela Cohn, Hamburg Sigrid Thiel, München
Günter Danek, Viersen Stefan Wiedemann, Mainz
Hannelore Siegl, Bernsbach Stefanie Eilers / Freising
Harald Schukraft, Stuttgart Susann Aschenbach / Hanau
Heidi Kotschate, Loitz Susanne Meixner, Stuttgart
Heidi Vieler, Iserlohn-Letmathe Susanne Rabl, Dachau
Helga Eichner, 80799 München Sven Tauchert / Hamburg
Helga Fingerhut 57632 Orfgen Svenja Knees, Niedersachsen
Helmut Michael Koenen, Schwalmtal   Thomas Weber, 89231 Neu-Ulm
Henri Müller / Hoyerswerda Thoralf Schilde, Püchau
Horst Berndt / Berlin Thorsten Wirth, Panketal
Ines Biebrach, Kamenz Ulrike Ahrens, Grafschaft
Ingo Beyerlein, Berlin Ute Brintzinger, Biberach
Ingo Krüger, Hamburg Uwe Gieseke, Seelze
Ingrid Bäumler Kaisersesch Uwe Vogt, Dresden
Inkes Fratter 70184,Stuttgart Vahid-Ana G. Fernandez, Madrid
Irene Walter, Stuttgart Wolfgang Conzendorf 57632 Seife
Iris Alberts, Döbrököz, Ungarn Ingrid Kassner, Ellhofen 
Jana Pamin, München Günter Strelow, Emden 
Jana Roy, Liegau-Augustusbad Kathrin Reichert, Frankfurt 
Jenny Glückert 80634 München Alexander Krey, Rüber 
Joachim Spehl, Dortmund Manfred, Braun, Brühl 
Jochen Hohenstein, Emmendingen
Julia Dreisbach, München

Kommentare

  1. Vielleicht unbewußt spricht die Verfasserin zum Schluß die Crux bei Politikern (?) dieses Kalibers an: "... mit Ihrer ganzen politischen Persönlichkeit und Kompetenz ...". Wo eben diese sowie Herzensbildung fehlen, muß man eben zur Wahrung der eigenen Pfründe mit ins populistische rechte Horn stoßen.

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  2. Auch Saulus wurde zum Paulus, wenn man der Bibel glauben darf. Was ich ja von einem CDU-Politiker erwarten darf, wenn er kein Falschspieler ist. Also, geben Sie sich einen Ruck, Herr Span, es tut nicht weh, Mensch zu sein.

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  3. Ein Super Artikel. Leider glaube ich nicht das er bei solchen Menschen irgendetwas bewirkt. Es fehlen einfach Mitmenschlichkeit und Gewissen.

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  4. Ich habe diesen großartigen Brief gerne unterschrieben, einfach, weil es wichtig ist, die Dinge beim Namen zu nennen, selbst, wenn die Hoffnung auf Erfolg - in diesem Fall in Form von Einsicht - eher gering ist. Solange Haltungen wie die von Herrn Spahn mit Wählerstimmen belohnt werden (wie sonst ist das sehr gute Ergebnis der Saarland-CDU zu erklären?), haben die Damen und Herren doch kaum Anlass, der Bitte der Unterzeichner zu folgen. Über Gewissen muss man da nicht diskutieren ...

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  5. Ich kann das nur unterschreiben.
    Bei den vielleicht 10 Afghanen, die ich kenne, gab es zwei Suizidversuche, davon war einer erfolgreich.
    Alle anderen sind verunsichert und verängstigt.
    Man Stelle sich vor, was das mit diesen Menschen macht.
    Und unserer Regierung, vorneweg BW und BY, fehlt jeglicher Anstand und jeder Funken Menschlichkeit

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  6. man sollte der cdu das c unbedingt aberkennen!

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  7. Guten Tag.
    Kann ich mittels dieses Kommentars unterschrieben?
    Wenn ja, tue ich dieses hiermit!
    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    P.S.: Den Schreibfehler "Soldasten" würde ich aber noch berichtigen (ziemlich am Anfang.)

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  8. Wenn Sie für den christlichen "Ruck" etwas Motivation brauchen :

    Zitat:

    23 Halte zur rechten Zeit dein Wort nicht zurück, / verbirg deine Weisheit nicht!
    24 Denn die Weisheit zeigt sich in der Rede / und die Einsicht in der Antwort der Zunge.
    25 Widerstreite der Wahrheit nicht; / deiner Torheit sollst du dich schämen.
    26 Schäme dich nicht, von der Sünde umzukehren, / leiste nicht trotzig Widerstand!
    27 Unterwirf dich nicht dem Toren, / nimm keine Rücksicht auf den Herrscher!
    28 Bis zum Tod setz dich ein für das Recht, / dann wird der Herr für dich kämpfen.
    29 Sei nicht prahlerisch mit deinen Worten / und schlaff und matt in deinem Tun!
    30 Spiel nicht in deinem Haus den Löwen, / vor dem sich deine Knechte fürchten müssen.

    Jesus ben Sirach

    Möchte man glauben, dass der Text ca 2000 Jahre alt ist?

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  9. Von jenem Span habe ich noch keinen einzigen vernünftigen Beitrag zu einem Thema gehört oder gelesen!

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  10. Möchte diesen Brief auch mit innigster Zustimmung unterschreiben.

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