AHMAD POUYA - dauerhaftes - Bleiberecht - jetzt!

Begrüßung!
Die Freude war riesengroß, als Ahmad Pouya gestern in Frankfurt aus dem Flieger stieg. Die mediale Präsenz war auch nicht zu übersehen, was bestimmt ziemlich anstrengend für Ahmad Pouya war, der völlig fertig wirkte und bestimmt einige Tage Ruhe benötigt, um die Ereignisse der letzten Tage etwas sacken zu lassen. 


Der folgende Artikel ist aus dem greenpeace magazin (15.03.2017) 
Hier mal eine Passage aus dem Artikel >>> 

Seine Abschiebung nach Afghanistan hatte einen Aufschrei verursacht (wir berichteten). Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen setzten sich für ihn ein, ebenso Kunstschaffende wie Claus von Wagner, aber auch Politiker. Die Grünen in Nordrhein-Westfalen und der schleswig-holsteinische SPD-Innenminister Stefan Studt plädieren für einen Abschiebestopp nach Afghanistan.

Der 33-Jährige gilt als Paradebeispiel für einen erfolgreich integrierten Geflüchteten: Er sang im Chor, half beim Aufbau des Augsburger Modellprojekts „Grandhotel Cosmopolis“, arbeitete ehrenamtlich in der Flüchtlingsberatung der IG Metall und war zu Gast beim Bundespräsidenten. Dennoch musste der Musiker das Land verlassen.

Die Rückkehr hat ihm ein Projektvertrag der Münchner Schauburg ermöglicht. Das Kinder- und Jugendtheater der Stadt München hat Pouya die Hauptrolle des Ali in einer Neuproduktion von Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“ angeboten. Am 21. April soll das Stück Premiere feiern.

Für das Engagement hat Pouya ein Arbeitsvisum erhalten, das fünf Monate gilt. Was danach passiert, ist noch unklar. Theoretisch müsste er zurück nach Afghanistan – es sei denn, er erhält weitere Aufträge. 

Jetzt müssen wir weitermachen!
Wenn wir, also die Zivilgesellschaft erreichen wollen, dass Ahmad Pouya in unserer Mitte bleiben kann, dann sollten wir dies mit entspr. Aktionen und großem Zusammenhalt durch unsere mittlerweile sehr große Gemeinschaft auch zeigen. 
Diese 140 Tage sind so schnell um und wir sind uns bestimmt einig, dass es keine weitere "freiwillige" Ausreise nach Afghanistan geben darf. Wir wollen weiterhin mit ZUFLUCHT KULTUR e.V., IG Metall, PRO ASYL und auch mit den deutschen Künstlern daran arbeiten, dass ein feiner und hochintelligenter Mensch wie Ahmad Pouya bei uns leben darf. Er ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft und zwar auf allen erdenklichen Ebenen. 

Hier auch gleich die Ankündigung, dass wir uns ab jetzt auch all den anderen Fällen, denen, die eben nicht so populär vertreten sind, wie die von Ahmad Pouya, vermehrt widmen, darüber berichten und uns für diese Menschen einsetzen werden. 

Konkret wäre  da z.B. der Fall von Shams Ahmadi zu nennen!
Laßt uns daher die Kraft aufbringen, damit diese Ziele erreicht werden können. 

Ahmad Pouya 



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